Dieses
Wort, das auf den Mönch Thich Nhat Hanh zurückgeht,
spricht von der wechselseitigen Verbundenheit allen Seins. Unsere
Welt, sowie das Universum insgesamt, sind nicht aufteilbar. Sie sind
nicht-zweihaft. Sie werden, prozesshaft organisiert als Holon, als
Kosmos. Seit jeher ist es der mystische Weg, der dies erfahrbar und
erkennbar macht, doch auch etwa die moderne Physik bekennt sich zu
dieser Grundeinsicht.
Die Trennungen und Unterscheidungen und
Abspaltungen, die wir immer wieder vornehmen, sind vom Menschen
gemacht, konstruiert, Kopfgeburten. Sie wollen die Orientierung – auch
für unser Gehirn selbst - erleichtern und verdunkeln daneben doch die
Wahrheiten, die über den anthropozentrischen und egozentrischen Blick
hinausweisen. Sie verhindern so die Entwicklung des Menschen zu einem
integralen und dynamischen Selbst. Eine entsprechende Selbstreflexion,
die Erkenntnis und das Empfinden des holistischen Weltzusammenhangs
sowie die Annahme der Partnerschaft mit dem Unendlichen und
Transzendenten stellen die Grundvoraussetzung für den nächsten und
notwendigen Schritt in unserer biologischen und kulturellen Evolution
dar. Es ist der Schritt dahin, bewusster Teil des schöpferischen
Universums zu werden.
Mehrere
meiner Schriften beschäftigen sich mit dieser Frage. Einige davon
können hier kostenlos heruntergeladen werden. Dazu gehören auch
vergriffene Bücher von mir.
In der Rubrik Vorträge/Seminare
finden Sie zugangsoffene außeruniversitäre Angebote mit Links zu den
Veranstaltern/Seminarhäusern.
Unter „Hinweise“ sind wenige ausgewählte Links zu
Personen oder Institutionen zu finden, mit denen ich kooperiere.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Claus Eurich