Der Schritt in eine dem Netzwerk des Lebens zugewandte Menschheitsepoche wird außerordentlich sein. In seiner Dimension mag er gar noch größer ausfallen als die Renaissance, mit der wir das Mittelalter schrittweise hinter uns ließen. Anspruch und Erfordernis hierfür sind gewiss ohne Beispiel. Denn auch wenn angesichts der Folgen massiver menschgemachter … weiterlesen
Der Marsch durch den Zyklon
Trotz aller zivilisatorischen Selbstverständnisse, in denen wir uns noch behaglich bewegen und trotz aller gemäßigten klimatischen Bedingungen, die uns hier noch umgeben – der terrane Transformationsprozess hat begonnen. Das Wüten der Menschheit gegen das Netzwerk des Lebens mündet in dieser Erdzeitstunde in seine Antithese.Hitzewellen verbrennen große Teile der Erde und … weiterlesen
Wahre Ehrfurcht
Ein großes und eigentlich unentschuldbares Missverständnis beherrscht bis heute die meisten Religionen. So ehrt man den Schöpfungsgrund und betet ihn an, während man in der Lebenspraxis gleichzeitig meint, die Schöpfung selber ausbeuten und schänden zu können. Doch das Leben und der Impuls, dem es entstammt, sind nicht zu trennen. In … weiterlesen
Segen sein
Im Segen wohnt Heil. Menschen wird Gutes zugesprochen, Gedeihen, Erfüllung, Schutz und Bewahrung erbeten. So deutet es bereits der lateinische Ursprungsbegriff benedictio an, der abgeleitet ist von benedicere, also gut (bene) sprechen (dicere) – von jemandem gut sprechen, jemandem Gutes zusprechen. Aus dem im engeren Sinne Religiösen heraus, hat der … weiterlesen
Über sich hinaus
Dass der Mensch in Berührung mit dem Absoluten steht, scheint außerhalb jeglicher Frage, ist er doch ein Teil dessen. Obwohl diese Gewissheit zu unserem tieferen Wesen gehört, müssen wir sie oft mühsam suchen und schmerzlich wieder erringen. Einiges gilt es hierbei zu bedenken. Da lebt, wenn auch nicht immer bewusst … weiterlesen




