Unser Heimatuniversum kennt keinen Jahresbeginn und kein Jahresende. Es zählt keine Tage, misst der Zeit keine Besonderheit bei. Still ruht das Sonnensystem in sich selbst. In ewigem Rhythmus umkreisen die Planeten ihr strahlendes Zentrum.Es ist eine erhabene Bewegung, wie aus aller zeitlichen Vorstellung genommen. Erst der Mensch, im Erschrecken über … weiterlesen
Weihnacht
Das königliche Lebenbraucht keine Palästeum geboren zu werden Manchmal reichen ein Stallund Strohund der Segenehrfürchtiger Tiere Aber halten wir uns nicht zulangean der Krippe aufEs ist nur ein äußerer Ort Der königliche Geistdurchweht die Welt Er will in jedem MenschenHeimstatt findenüberallzu jeder Zeitins Leben treten Er breitet sich in uns … weiterlesen
Kerzenschein des Lebens
Es mag sein, dass es ohne Theologie, heute, nach etwa 2000 Jahren, keine christliche Religion mehr gäbe, keine Pfarrer, keine Sakramente, keine Zusammenführung von Glaube, Vernunft und rationalem Diskurs. Dann gäbe es wohl auch keine Gemeinden mehr, keine Klöster, keine Orden. Ja, vielleicht wäre all das sogar niemals geworden in … weiterlesen
Freiheit und Zwang – das pandemethische Dilemma
Was den Menschen beherrscht, ob Gemeinwohlorientierung oder Individualismus, ob angemessene Ich-Fürsorge oder pure Egozentrik, zeigt sich in Krisen – und zwar vor allem solchen, in denen es um die Beziehung zum Mitmenschen und zum Kollektiv geht. Wo die Gewichte in diesem Beziehungsspiel liegen, zu welcher Seite das Pendel ausschlägt, markiert … weiterlesen
Äußerer Raum und innere Stille
Inmitten des Alltags. Wir treten heraus. Ein Schritt über die Schwelle. Etwas umhüllt nun, was anders ist als „draußen“. Der Atem wird tiefer, nimmt eine Atmosphäre heilender Ruhe in sich auf. Sie durchströmt Leib und Seele, besänftigt den unsteten Geist. Solches geschieht an Orten, die den Menschen erwarten: wenn die … weiterlesen





