Die Blume, die aus Ruinen wächst

ClausAllgemein

In gedanklicher Annäherung an den Zustand der Menschheit, von Mutter Erde, von Fauna und Flora, tritt neben Unübersichtlichkeit, Verwirrung und Verunsicherung eine Einsicht namens Resignation. Stellen sich dem Denken dann noch Gefühle als Erkenntnisweise der Empfindungsseele an die Seite, wird ein Mensch schnell von Schmerz übermannt, von Entsetzen, Wut und … weiterlesen

Haben wir recht gelebt? – Herbstgedanken

ClausAllgemein

Sind wir dem Sommer gerecht gewordenDurch Wald, Heide, Gras, Ebene und Gebirge gegangenManchmal uns vom Wegrand ernährt Haben wir das Getreide berührtdas im Wind sich wiegt Dem Apfelbaumvoll schwerer Fruchtfür seinen Dienst gedankt Haben wir uns von den Wolkenund der Vögel Flug führen lassen Haben wir am Fluss gesessenum seiner … weiterlesen

Das bleibt

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Was Gefühlslandschaften in dir durchwandertsie durchlebt und durchlitten hatüber sonnenbeschienene Höhendurch tiefe Schluchtenund an Abgründen entlang Weswegen du Tränenströme vergossenund innige Gebete gesprochen Was dich als Glück durchströmtTrauer hinterlassenTrost schenkteund nie ganz in dir zerbrochen ist Das verschwindet nichtlöst sich nicht einfach aufEs bleibt auf seine Weise Ein feingesponnenes Netzberührender … weiterlesen

Verwahrloste Sprache und politische Kultur

ClausAllgemein

Sprache schafft Wirklichkeit, verstärkt oder verändert sie. Sprache formt sich aus unseren Gedanken und wirkt anschließend auf diese zurück. Sprache transportiert Werte und Traditionen, wirkt als kulturelles Gedächtnis, stiftet kulturelle Identität und konstituiert so ein Kulturvolk. Sie wird zu dessen Seele, was man im Umkehrschluss daraus ablesen kann, wie Identitäten … weiterlesen

Was für ein Wunder

ClausAllgemein

Ermüdend stehst du in einer Ruinen produzierenden Zeit. Du trauerst dem ein oder anderem, das im Vergehen begriffen ist, oder sich schon aufgelöst hat, nach. Als Beklemmung lässt sich die Körperwahrnehmung umschreiben. Schuld gesellt sich zu Scham, war das Wissen um die destruktiven Folgen dem Tun doch immer weit voraus. … weiterlesen

Heut in der Früh

ClausAllgemein

Die Nacht ist noch im Übergang zum LichtDie Menschenwelt noch leiseMeine Stube ein Schutzraumvor dem wilden Beliebenvon dem das mediale Rauschenauch heute wieder raunen wird Noch von Stille umfangenauf dem Hocker kniendim Seelenfeld ruhenddas uns so weit überspanntwie der Atem nicht trägt Ins Unendliche spürenDer Ewigkeit Raum gebenIm Wissendass Endlichesin … weiterlesen

„Die Seele des Psychotherapeuten“

ClausAllgemein

Der Zustand der Menscheninnenwelten lässt direkte Rückschlüsse auf die „äußeren“ Verhältnisse in einem Lande zu – sozial, politisch, kulturell. So verwundert es wahrlich nicht, dass in den vergangenen 10 Jahren die Zahl der psychotherapeutisch und psychiatrisch behandelten Patienten und Patientinnen von 4,61 auf 7,24 Millionen gestiegen ist. 14,6 Millionen Behandlungsfällen … weiterlesen

Und aus den Himmeln leuchtet Vertrauen

ClausAllgemein

Die Landschaften der Liebesind uns vertrautso wie die Abgründeund undurchdringbaren Schluchtendie sich Leben nennen So viele die wir kanntensind darin geendetungewolltnichts ahnendund doch verzweifeltgegen die eigene Größe strebend Bis sie fielen Trauernd sehen wir ihnen nachwenn die Konturenbeginnen sich langsam aufzulösenSie verstummenund verschwindeninmitten ihres Seins Dann nehmen wir uns an … weiterlesen

Das Leid und die Erkenntnis

ClausAllgemein

Gefühle haben eine solche Macht, dass sie unsere Wahrnehmung weitgehend an sich binden. Je intensiver das Gefühl, je dominanter die Überlagerung des Bewusstseins. Dies betrifft sowohl Freude, Euphorie und Wohlbefinden als auch das Leiden. Da dieses oft mit schwerem körperlichem und/oder geistigem bzw. seelischem Schmerz einhergeht, findet sich hier die … weiterlesen

„We go high“

ClausAllgemein

So viel ist gesagt über die Abwärtsspirale des Kulturellen; über die unerbittlichen Polarisierungen und Ausgrenzungsfeldzüge; die aggressiv überheblichen Impulse gegen das kulturell Verwurzelte und in Jahrhunderten Gewordene; über die Gemeinschaft vergiftende Selbstverliebtheit von Gruppierungen, die mit einer Moral durchsäuert sind, die inmitten rasender Veränderungen ihre Heimat nicht in einem überzeitlichen … weiterlesen