Die Seele vermag uns zum Erhabenen und Wunderbaren zu erheben, uns in Berührung mit dem Göttlichen zu bringen. Doch kann, wie Teilhard de Chardin (1881 – 1955) es einmal formulierte, die Erhabenheit des Gipfels nur erahnt werden angesichts der Tiefe des Abgrundes, der daneben aufragt. Und so liegt es im … weiterlesen
Dein Lebenshauch – die Seele
In einer rationalisierten und erkalteten Kultur kann man über Körper, Geist und vielleicht das Herz sprechen, ohne sich weiter begründen zu müssen. Doch „Seele“ ist uns weitgehend entschwunden. Was immer das denn sei, es ist zu unspezifisch, nicht greifbar und beweisbar, ein Relikt aus vorwissenschaftlicher Zeit. Aus diesem Verständnis spricht … weiterlesen
Wandeln wandelt…ein Lob des Gehens
Im Gehen, in der Verbindung der Füße mit der Erde, die uns trägt, bin ich mit mir selbst unterwegs. Ich kann mir nicht entkommen. Die Gedanken werden, wenn ich es zulasse, tief. Sie strukturieren und ordnen sich. Neues tritt hinzu oder bricht einfach so ein, als hätte die Bewegung es … weiterlesen
Requiem für eine Stubenfliege
Gastbeitrag in Wort und Gemälde von dem Münsterländer Künstler Dieter van Offern *** Seit Tagen sehe ich sie nun schon hier herumlungern, jetzt wird dem ein Ende gemacht. Ganz schön dumm, sitzt genau da, wo ich sie am besten erwischen kann. Ausgerechnet auf der einzig freien Fläche des Tisches. Ist … weiterlesen
Ästhetik als Revolte
Ja! … Wir leben in der Gegenwart in einer sich langsam zur Gewissheit verdichtenden Ahnung, dass die gegenwärtige menschliche Zivilisation bald ein Ende haben könnte. Weil wir, bei aller Schönheit der Seelen, auch Raubtiere sind, die den Planeten gnadenlos plündern und verwüsten. Trotzdem ist es ein unauslöschbarer menschlicher Instinkt, unsere … weiterlesen
Eliten…Welche Eliten?
Das Wünschen zum Neuen Jahr ist wahrlich ein schöner Brauch. Vor allem kostet er nichts und beruhigt gleichzeitig das Gewissen. Alles kann gut werden… Damit wir uns nicht falsch verstehen; Wünsche für andere sind wichtig, auch sie sind eine Form von Energie – in dem und für den, der wünscht, … weiterlesen
War es das jetzt…
…mit Weihnacht und dem Weihnachtsgeschehen? Meint „Heilige Zeit“, wie in meinem Blog der letzten Woche angesprochen, dass das Heilige seine, die rechte Zeit braucht? Dass dann aber so lange wieder Normalität herrscht, bis das nächste Fest sich ankündigt, mit den nächsten Ritualen? Das Heilige steht in steter Resonanz mit der … weiterlesen
Heilige Zeit
„Der Himmel ist nicht ‚oben’…im geistlichen Bereich ist der Himmel ebensogut oben wie unten, links oder rechts. Der Zugang zum Himmel ist die Sehnsucht. Wer sich sehnt, im Himmel zu sein, ist geistigerweise bereits dort. Wir laufen nicht mit unseren Füßen zum Himmel, sondern mit unserem Verlangen.“ Im 14. … weiterlesen
Sternenwelt und Lebensraum
Der Sehnsuchts- und Unendlichkeitsdrang zieht unseren Blick zu den Sternen. Die Augen wandern in Fernen, die etwas Geheimnisvolles versprechen. Du meinst zu spüren, dass du in deine Heimat schaust, dass dich das anzieht, woher du kommst. Manche Visionäre sehen die Zukunft der Menschheit in den Weiten des Alls, auf anderen … weiterlesen
Erschütterung und Läuterung – Advent
Advent ist einmal eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst. Der am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtete Jesuit und Widerstandskämpfer Alfred Delp schrieb diese Worte. Ich möchte ob dieses uralten und zugleich ursprünglichen Verständnisses von Advent nicht in das Lamento darüber verfallen, … weiterlesen









