Es verwundert die Einsicht, zu sein…
Doch ich glaube an den Sinn.
Er erschließt sich aus dem puren Sein.
Sein ist Sinn.
Ich glaube an den Sinn als Wesenheit.
Dass Sinn und österlicher Geist eins sind.
Sie dem universalen Geschehen
und der Evolution des Menschen Grund geben.
Dass sie uns ergreifen
und im Innern berühren und verwandeln wollen.
Ich glaube an eine Grundordnung der Dinge
und an die natürlichen Gesetze.
Sie umfassen Kosmos, Natur, Kultur und Gesellschaft.
Sie geben dem Leben Koordinaten, Orientierung und Halt.
Im Rahmen dieser Gesetze
glaube ich an den Wert von Freiheit, Unterschiedlichkeit und Vielfalt.
.
Ich glaube an den Wert historisch gewachsener Identität
und das Gleichgewicht von Tradition und Wandel.
Ich vertraue den Grundgesetzen des Lebens
und ihrer letztendlichen Durchsetzungskraft.
Ich vertraue, dass darin jeder Schritt geborgen ist,
gerade im größten Chaos,
auch wenn wir fallen.
Ich versuche zu vertrauen,
selbst wenn die düstere Seite des Seins einmal die Oberhand gewinnt.
Ich vertraue so dem großen Bogen des Schicksals,
der die unberechenbar scheinenden Zeitenläufe
sinngebend überspannt.
Ich akzeptiere für das eigene Leben:
Den die Zeiten übergreifenden Charakter dieser Ordnung.
Die Bedeutung des jeweils angemessenen Maßes für Alles.
Die Pflicht, den Gesetzen des Lebens und der Liebe zu folgen
und ihnen zu dienen.
Die Notwendigkeit von Erkennen und Verstehen.
Die Demut gegenüber dem Geheimnisvollen.
Die Klarheitsschmerzen, die mit dem Wandel einhergehen.
Die Ohnmacht als Tor in ein neues Werden.
Die ewige Suche nach Harmonie.
So nimmt Sinn Gestalt an.
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