Jenseits von Gewalt – oder: Wie finden wir zu einem angemessenen Geschlechterverhältnis?

ClausAllgemein

Es ist an dieser Stelle wohl unnötig, auf das oft Unerträgliche in den Geschlechterverhältnissen näher einzugehen. Es mag genügen, auf die Probleme hinzuweisen, wenn Männer Frauen nicht respektieren, wenn sie Grenzen missachten und Gewalt in Beziehungen tragen; dass es erschrecken muss, wenn Mädchen in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt als reale Bedrohungen wahrgenommen werden, nicht selten im eigenen Zuhause und durch die Nächsten.Jeder Einzelfall fordert Zuwendung. Die Empfindungen Betroffener und sich betroffen Fühlender verdienen wahrgenommen und respektiert zu werden. Denn sie haben ihre eigene zu akzeptierende Wahrheit, ohne dass man sich zu einer Begründung genötigt sieht … weiterlesen

Die Krone der Schöpfung

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Wer kennt diese Geschichte, und gar ihr Ende überhaupt noch?Und wer respektiert ihre Botschaft für das eigene Leben und dessen Umfeld? Nach dem biblischen Buch Genesis erschuf die Gottheit am ersten Tag das Licht und trennte es von der Finsternis. Die Erschaffung des Himmelsgewölbes und das Scheiden von Wasser und Luft füllten den zweiten Tag, bevor am Dritten nach der Trennung von Wasser und Land die Vegetation entstand. Sonne, Mond und Sterne treten am vierten Tag in die Wirklichkeit und gehen Meeresbewohnern und den Vögeln am Himmel voraus. Schließlich folgen am Tag sechs die Tiere des Landes und der Mensch … weiterlesen

Credo II

ClausAllgemein

Es verwundert die Einsicht, zu sein… Doch ich glaube an den Sinn.Er erschließt sich aus dem puren Sein.Sein ist Sinn.Ich glaube an den Sinn als Wesenheit.Dass Sinn und österlicher Geist eins sind.Sie dem universalen Geschehenund der Evolution des Menschen Grund geben.Dass sie uns ergreifenund im Innern berühren und verwandeln wollen. Ich glaube an eine Grundordnung der Dingeund an die natürlichen Gesetze.Sie umfassen Kosmos, Natur, Kultur und Gesellschaft.Sie geben dem Leben Koordinaten, Orientierung und Halt. Im Rahmen dieser Gesetzeglaube ich an den Wert von Freiheit, Unterschiedlichkeit und Vielfaltund dass alles seinen rechten Ort und seinen rechten Platz hat…Ich glaube an den … weiterlesen

Der Wal

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Es ist schon erstaunlich, dass bei dem lebensverachtenden Umgang mit Tieren zu Land, Wasser und in der Luft das Schicksal jenes einen Wales in der Ostsee solche Aufmerksamkeit hervorruft. So, als wollte man an diesem Tier und seinem Schicksal des Menschen Gräueltaten kathartisch ein wenig reinwaschen. Durch den Einsatz von Schlauchbooten, Schiffen, Baggern und unzähligen Meereswissenschaftlern – dargeboten immer zur besten Sendezeit und auf allen medialen Kanälen. Die voyeuristischen Leidenstouristen vor Ort nicht zu vergessen. Und an den heimischen Geräten wird mitgelitten. Das Schicksal dieses Wals rührt an, wohl jeden Menschen, der ein empfindungsfähiges Herz hat. Das riesige Säugetier, dessen … weiterlesen