Bei aller Gewissheit sanft umfangen zu sein, bleibt eine Beunruhigung in der Stille. Sie hängt mit jenem Licht zusammen, das Geborgenheit ausstrahlt und zugleich etwas Abgründiges hat; etwas Unverstandenes, das auf die Grenze der eigenen Verstandesmöglichkeiten unmissverständlich verweist. So wie letzte Hoffnung der Erfahrung tiefer Hoffnungslosigkeit bedarf; so wie himmlisches … weiterlesen
Es ist November
Die ersten sogenannten Weihnachtsmärkte seit Anfang des Monats geöffnet. Jecken dominieren bereits wieder die Lokalseiten der verbliebenen Zeitungen. Wie Zugvögel fliehen Rentner in den warmen Süden. Ein Nachbar schimpft über das Laub im Garten und auf den Wegen.Es ist November. Im Wind tanzen fallende Blätter; inmitten schenken letzte Blumen des … weiterlesen
Sehnsucht und Vertrauen
Im Sehnsuchtsraum geborgenlebt grenzenlose LiebeMit Hingabe an das Lebenfließt sie ins Licht Den Sehnsuchtsraum innenschmückt die SchönheitSie wartetsich auch im Außen zu zeigen Den Sehnsuchtsraum tragendbewegt sich das GuteMit liebender Handlungkann es sich stärken Den Sehnsuchtsraum weitendstrahlen Kristalle der WahrheitGetrübt durch Feigheit und bösen Willenverlieren sie Glaubenan die Reinheit ihrer … weiterlesen
Praxis der Stille
Im Herzbereich aller meditativen Bestrebungen liegt die Stille. Gemeint ist jene Stille, die tiefer führt als nur in das Verstummen der gesprochenen Worte. Vor allem gilt dies für die Kontemplation als Weg und Lebenshaltung. Der Unruhe des Gedankenhaften begegnet sie mit Hingabe und Öffnung im inneren Raum. Hier, wo die … weiterlesen




