Halt und Heimat im Reich des Geistigen

ClausAllgemein

In der Bewegung auf Pfingsten zu erhebt sich wie selbstverständlich die Frage nach dem Wesen dessen, was die Menschen Geist oder Heiliger Geist nennen. Kann man darunter eine Wesenheit, ein energetisches Feld oder eine Sphäre verstehen, wie sie etwa der christliche Mystiker Teilhard de Chardin, aber auch Natur- und Kulturwissenschaftler mit dem Begriff Noosphäre charakterisieren? Diese könnte man sich ähnlich der Atmosphäre, die unseren Planeten umgibt, vorstellen. Oder handelt es sich bei dem Reich des Geistes lediglich um eine Idee, ein Konzept, das des Menschen Sehnsucht nach Transzendenz befriedigt?Vieles spricht für die Gleichzeitigkeit des unterschiedlich Benannten als einem eigenen Bereich … weiterlesen

Die Grenze als Freiheit

ClausAllgemein

Grenzen sind dem Sein immanent. Unsere Endlichkeit und Vergänglichkeit strahlen als Archetypus der Grenze über jegliche Lebensphänomene, nicht nur die personalen. Nichts existiert, vielleicht den visionären Geist einmal ausgenommen, was sich nicht daran orientieren müsste. Zugleich ist dies die existentiellste Provokation, resultierend aus der narzisstischen Kränkung, die in der Grenzziehung selber liegt. Grenzen sind verantwortlich für ein Verständnis von Innen und Außen. Sie bestimmen biologische Prozesse, schützen den Körper als Haut, markieren Staaten und Territorien, sind Basis des Rechts und der Normengerüste. Sie hegen ein, grenzen aus, gewähren aber auch Schutz. Sie bieten Orientierung mittels Überschaubarkeit und Verstehen, nicht zuletzt … weiterlesen