Credo II

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Es verwundert die Einsicht, zu sein… Doch ich glaube an den Sinn.Er erschließt sich aus dem puren Sein.Sein ist Sinn.Ich glaube an den Sinn als Wesenheit.Dass Sinn und österlicher Geist eins sind.Sie dem universalen Geschehenund der Evolution des Menschen Grund geben.Dass sie uns ergreifenund im Innern berühren und verwandeln wollen. … weiterlesen

Der Wal

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Es ist schon erstaunlich, dass bei dem lebensverachtenden Umgang mit Tieren zu Land, Wasser und in der Luft das Schicksal jenes einen Wales in der Ostsee solche Aufmerksamkeit hervorruft. So, als wollte man an diesem Tier und seinem Schicksal des Menschen Gräueltaten kathartisch ein wenig reinwaschen. Durch den Einsatz von … weiterlesen

Credo

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Ich glaubeIch glaube an den tragenden Urgrund,aus dem alles wurde und sich entwickelt.Ich glaube an die Verlässlichkeit der göttlichen Gesetze,auf denen das Universum ruht.Ich glaube an eine überzeitliche Vernunft,in denen diese Gesetze ihren Ausdruck finden.Ich glaube an das Wirken des Geistes,der die Erde umhüllt und Richtung gibt.Ich glaube an die … weiterlesen

Mauern in den Herzen

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Land um Land steckt ihr in Brand. Eure Raketen massakrieren Mensch und Erde. Gründe findet ihr immer. Ihr rühmt euch des Tötens und der Zerstörung um der Gerechtigkeit und des Friedens willen, verteidigt es als notwendig. Kürzlich war zu sehen, wie der Nato-Generalsekretär die Produktion und Lieferung von Waffen damit … weiterlesen

Grenzen lieben

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Alles hat seine Grenzen, manchmal gar Zäune. Das Grundstück, die eigene Leistungsfähigkeit, Staaten, die Sagbarkeit, die Macht, unser Wissen, der Anstand, die Liebe, die Zumutbarkeit. Selbst Friedhöfe. Nur das Universum nicht. Soweit wir wissen. Manche Grenzen haben eine objektive, intersubjektiv nachvollziehbare und als gültig erklärte Dimension. Andere entspringen einem rein … weiterlesen

Leben meint noch etwas anderes

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Wo sollte der Maßstab dafür her kommen zu erläutern, wann ein Leben als gelungen und schön und ein anderes als fortwährendes Desaster zu bezeichnen sei.Geht es um Leid in Differenz zu Freude und Glück?Um Wohlstand als Gegenüber von Armut?Oder um Siechtum im Angesicht des Wohlbefindens anderer? Aus einer metaphysischen Ferne, … weiterlesen

Aushalten

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Unsere Zeit fordert ein gehöriges Maß an persönlicher Frustrationstoleranz ein. Nahezu täglich sehen wir uns mit Fragen konfrontiert:Was müssen wir zulassen und aushalten?Was will ertragen werden ohne kräftezehrende Rebellion, die im Nirgendwo ausläuft, weil die Mächte des Gegenwärtigen und der Verhältnisse einfach zu stark sind? Eine unüberschaubare, unberechenbar gewordene und … weiterlesen

Finissage eines Lebens

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Die oft bahnbrechenden Erkenntnisse in Anthropologie und Medizin haben dem alten Menschheitstraum vom ewigen Leben neue Facetten hinzugefügt. Schon jetzt sehen wir uns in einer Spirale der kontinuierlichen Existenzverlängerung mittels neuer Mittel und Methoden organischer Schadensbegrenzung und der Ersatzteilmedizin.Leben jedoch hat mit so viel mehr zu tun als körperlicher Gesundheit … weiterlesen

Thermometer der Befindlichkeit

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„Soll man aufrichtig sein auch in Stimmungslagen, die ständig wechseln? Soll der andere wie ein Thermometer an die eigene Temperatur angeschlossen werden?“ Das fragte der deutsche Soziologe Niklas Luhmann in seinem Buch „Liebe als Passion“(1982); sicher in rhetorischer Absicht. Was einem in alltäglichen Gesprächen oder auch als ungewollter Ohrenzeuge in … weiterlesen

Es ist ein Kreuz

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Aus den Symbolen der Menschheit ragt es heraus. Das Kreuz. Der waagerechte und der senkrechte Strich versinnbildlichen ein überzeitliches, grundlegendes Weltverständnis. So manches mag man darin erkennen. Etwa:Die gegenseitige Durchdringung von Geist (vertikal) und Materie (horizontal). Waagerecht zeigen sich Erdoberfläche und Wasserspiegel als das Fundament, auf dem der Mensch sich … weiterlesen