Vor 855 Jahren starb Heloisa, 22 Jahre zuvor Abaelard. Sie zählen zu den bedeutendsten Liebespaaren der Geschichte. Ihr Lebensweg war einzig und weist weit über die melancholisch-romantische Verklärung hinaus, die uns etwa in Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ begegnet. Die Briefe, die sich Heloisa und Abaelard schrieben, wurden zur Vorlage … weiterlesen
Die schönen Kräfte
Das Klima hat begonnen sich zu wandeln. Das ist eine gute Nachricht, gerade zu Weihnachten und zum Ende des Jahres hin. Gemeint ist das Argumentations- und Meinungsklima im Hinblick auf das Erdklima. Von einigen unbelehrbaren und zugleich gefühllosen Exemplaren des sogenannten Homo Sapiens abgesehen, wird die Dramatik der Weltsituation nicht … weiterlesen
Wegweisende Furcht
Hans Jonas (1903-1993) verdanken wir die umfassendste Ethik der technischen Zivilisation. Er gab ihr den Namen „Das Prinzip Verantwortung“ (1979). Schon in den Jahren und Jahrzehnten, in denen er lehrte und schrieb, sah er die Bedrohungen, die uns gegenwärtig umgeben, in großer Klarheit voraus – incl. der Selbstgefährdung unserer Gattung … weiterlesen
Menetekel
Tiefgreifende Krisen verbinden sich zumeist mit einer ganz eigenen Erzählweise. Deren Dramatik steigt mit der Dringlichkeit der Fragen, um die es geht. Neben dem Hoffnungsstrahl, der beschworen wird, damit alles doch noch gut gehen möge, besteht seit Menschengedenken der Drang, ein Menetekel (Daniel 5,25), also eine unheilverkündende Warnung gleichsam an … weiterlesen
Lichtstrahl aus der Unendlichkeit
Zu den ersten und zugleich den letzten Fragen des Menschseins gehören: Was ist das Universum, und hat es einen tieferen Sinn? In welcher Beziehung stehen Makrokosmos und Mikrokosmos, die sich ständig neu schaffen? Was verbindet Natur und Geist, Materie und Bewusstsein? Bei aller fortschreitenden Erkenntnis, vor allem der Quantenphysik, bleibt … weiterlesen
Der verlorene Sohn
Gleichnisse begegnen uns als eine Erzählweise, die weit über die geschilderte Geschichte selbst hinausweisen möchte. Das Gleichnis versinnbildlicht ein reales Geschehen, eine konkrete Situation. Und es lädt dazu ein, dieses Geschehen, jenseits intellektueller Spitzfindigkeiten, auf anderes zu übertragen. Jesus sprach in Gleichnissen, da er bei seiner Zuhörerschaft nach eigener Aussage … weiterlesen
Der Menschheitslehrer
Mein Buch „Radikale Liebe“ ist gerade im Verlag Via Nova erschienen. https://www.verlag-vianova.de/neuerscheinungen/radikale-liebe.html Es möchte knapp, aber hinreichend informativ, die atemberaubende Aktualität der Lebensethik Albert Schweitzers neu ins Bewusstsein holen und uns damit einen möglichen Weg aus dem Desaster weisen, das sich gerade beginnt, auf der Erde zu vollziehen. Den folgenden … weiterlesen
Das Auge der Weisheit
Weisheit – das meint eine Weise des Empfindens, des Erkennens und Verstehens von Welt. Von anderen Erkenntniszugängen unterscheidet sie sich vor allem dadurch, dass sie keinen direkten Zugang zur Wirklichkeit darstellt. Vielmehr repräsentiert sie mit den Inhalten und kulturellen Dimensionen der großen Weisheitslehren eine umfassende Sicht auf das Sein und … weiterlesen
Seelenverlust?
Der Begründer der Tiefenpsychologie, Carl Gustav Jung (1875 – 1961), wies in seinem Werk auf den möglichen Verlust der Seele hin, und zwar sowohl der personalen wie auch der kollektiven. Ausartenden Materialismus und Konsumismus, die Entfremdung vom Leben und damit auch von sich selbst, die Abtrennung vom Mythos, der mir … weiterlesen
Wunschwelten und Treue
Wir leben in Wunschwelten und sehnen uns inmitten dieser zumeist nach Licht, auch in einem übertragenen Sinne. Licht steht für das, wonach wir uns strecken. Licht meint Leben. Licht ist auch eine Umschreibung für das Göttliche. Das Dunkel hat demgegenüber oft etwas Bedrohliches; auch dies sowohl im physischen wie im … weiterlesen










