Der verlorene Sohn

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Gleichnisse begegnen uns als eine Erzählweise, die weit über die geschilderte Geschichte selbst hinausweisen möchte. Das Gleichnis versinnbildlicht ein reales Geschehen, eine konkrete Situation. Und es lädt dazu ein, dieses Geschehen, jenseits intellektueller Spitzfindigkeiten, auf anderes zu übertragen. Jesus sprach in Gleichnissen, da er bei seiner Zuhörerschaft nach eigener Aussage … weiterlesen

Der Menschheitslehrer

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Mein Buch „Radikale Liebe“ ist gerade im Verlag Via Nova erschienen. https://www.verlag-vianova.de/neuerscheinungen/radikale-liebe.html Es möchte knapp, aber hinreichend informativ, die atemberaubende Aktualität der Lebensethik Albert Schweitzers neu ins Bewusstsein holen und uns damit einen möglichen Weg aus dem Desaster weisen, das sich gerade beginnt, auf der Erde zu vollziehen. Den folgenden … weiterlesen

Das Auge der Weisheit

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Weisheit – das meint eine Weise des Empfindens, des Erkennens und Verstehens von Welt. Von anderen Erkenntniszugängen unterscheidet sie sich vor allem dadurch, dass sie keinen direkten Zugang zur Wirklichkeit darstellt. Vielmehr repräsentiert sie mit den Inhalten und kulturellen Dimensionen der großen Weisheitslehren eine umfassende Sicht auf das Sein und … weiterlesen

Seelenverlust?

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Der Begründer der Tiefenpsychologie, Carl Gustav Jung (1875 – 1961), wies in seinem Werk auf den möglichen Verlust der Seele hin, und zwar sowohl der personalen wie auch der kollektiven. Ausartenden Materialismus und Konsumismus, die Entfremdung vom Leben und damit auch von sich selbst, die Abtrennung vom Mythos, der mir … weiterlesen

Wunschwelten und Treue

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Wir leben in Wunschwelten und sehnen uns inmitten dieser zumeist nach Licht, auch in einem übertragenen Sinne. Licht steht für das, wonach wir uns strecken. Licht meint Leben. Licht ist auch eine Umschreibung für das Göttliche. Das Dunkel hat demgegenüber oft etwas Bedrohliches; auch dies sowohl im physischen wie im … weiterlesen

Der Blick

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Als meine Augen alles gesehen hatten, kehrten sie zurück zur weißen Chrysantheme.(Bashô,1643 – 1694, japanischer Dichter) Bilder umgeben den Menschen wie nie zuvor in der Evolution. Sie sind allenthalben, strömen aus den unterschiedlichsten Geräten. Der digitale Bilderwahn hat vor allem die Smartphone-Generation mit ihren Geräten symbiotisch verschmelzen lassen. Bilder dringen … weiterlesen

Bewusstsein und tätige Hoffnung

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Ein Gastbeitrag von Markus Stockhausen, Musiker und Seminarleiter Die große, langersehnte Veränderung des menschlichen Verhaltens kann nur durch einen globalen, kollektiven Bewusstseinswandel kommen. Er beinhaltet, dass wir uns der individuellen Verantwortung gegenüber allem Leben auf der Erde bewusst werden, und respektvoll, wertschätzend miteinander umgehen. Die Möglichkeit dazu wäre da, aber … weiterlesen

Lob des Tagtraums

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Wenn ich esse, esse ich Wenn ich putze, putze ich Wenn ich den Garten jäte, jäte ich… …und bin ganz achtsam und präsent bei dem, was ich gerade tue. Und sonst nichts! Ich lebe bedingungslos im Jetzt, verschmelze mit meinem Tätigsein, schweife nicht ab in meine Gedankenwelten. Wer könnte es … weiterlesen

Es war einmal…

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Die Welt der Vergangenheit ist eine besondere Welt. Und sie lebt in jedem von uns als jeweils etwas ganz Eigenes.Mit der Vergangenheit schauen wir auf einen an sich geschützten Raum. Er hat seine eigene Identität und eine eigene Würde. Er entzieht sich unserer intervenierenden Verfügbarkeit. Der Vergangenheit können wir aus … weiterlesen

Die Würde des Lebens

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Die Würde des Lebens ist unantastbar In der modernen Welt hat sich der Mensch ins Zentrum allen Geschehens gerückt. Er ist sich selbst der einzige und letzte Maßstab geworden. Der technische Fortschritt und der teilweise unermessliche Reichtum wurden mit der schonungslosen Ausbeutung der Lebensgrundlagen und der natürlichen Ressourcen bezahlt. Das … weiterlesen