Für eine kurze Spanne nur eingebunden in den Fluss des Ewigen, blicken wir fortwährend in den Spiegel unserer Endlichkeit. Das alleine wäre als existentielle Kränkung schon hinreichend. Doch Endlichkeit als Begrenztheit und Begrenzung setzt sich als Seinsprinzip fort. Sie spart nichts aus. Dem einen fällt das gar nicht auf, ist Teil seines unhinterfragten Selbstverständnisses. Der anderen wird zur stetig neuen Herausforderung, Streben und Verwirklichungschance mit einander in Einklang zu bringen. Das hat dann etwas von alltäglicher Wallfahrt.Ohnmacht wird dabei zur treuen Freundin. Scheitern ein verlässlicher Wegbegleiter. Verzagen tritt ein in diesen Kreis der Vertrauten, zu denen sich gelegentlich allerdings auch … weiterlesen

