Wir sind kosmische Wesen in einem Unendlichkeitsraum. Gelegentlich spüren wir das. Es entsteht, was Resonanz genannt wird, nicht nur im Bewusstsein, sondern bis in die Empfindung hinein. Manchmal erreicht uns aus diesem Raum ein „Wort“, das wir ewig nennen, weil wir es als über den Zeiten stehend und unantastbar wahrnehmen. … weiterlesen
Langsam haben sie sich verloren
Sie waren wie BrüderWie Vertraute in verwahrloster ZeitDie Begegnungen seltenOhne überflüssige WorteKein Gerede über AndereAuf den gemeinsamen Streifzügen durch Sein und Sinn Das Gesagte gewählt und gewogenHorizonte öffnend jenseits der Sprachehinüber zum Raum der gemeinsamen Heimat In die Zeiten hinein manchmal ein GrußElektronisch oder postalischNicht mehrWussten sie doch umeinanderEntlastende Kontaktfreiheit … weiterlesen
Kann man sich selbst verlieren?
In der Geschichte der Literatur, vor allem der deutschen Romantik, war es ein tragendes Motiv: die Auflösung des Ich, die als Verlust empfundene Preisgabe des Selbst oder auch das völlige Verschmelzen mit den Sehnsuchtsdimensionen im Raum der Transzendenz.In einer verdinglichten und zerrissenen Welt wurde die schleichende Selbstentfremdung des Gegenwartsmenschen zum … weiterlesen
Flügel der Ohnmacht
Für eine kurze Spanne nur eingebunden in den Fluss des Ewigen, blicken wir fortwährend in den Spiegel unserer Endlichkeit. Das alleine wäre als existentielle Kränkung schon hinreichend. Doch Endlichkeit als Begrenztheit und Begrenzung setzt sich als Seinsprinzip fort. Sie spart nichts aus. Dem einen fällt das gar nicht auf, ist … weiterlesen




