Der Begründer der Tiefenpsychologie, Carl Gustav Jung (1875 – 1961), wies in seinem Werk auf den möglichen Verlust der Seele hin, und zwar sowohl der personalen wie auch der kollektiven. Ausartenden Materialismus und Konsumismus, die Entfremdung vom Leben und damit auch von sich selbst, die Abtrennung vom Mythos, der mir … weiterlesen
Wunschwelten und Treue
Wir leben in Wunschwelten und sehnen uns inmitten dieser zumeist nach Licht, auch in einem übertragenen Sinne. Licht steht für das, wonach wir uns strecken. Licht meint Leben. Licht ist auch eine Umschreibung für das Göttliche. Das Dunkel hat demgegenüber oft etwas Bedrohliches; auch dies sowohl im physischen wie im … weiterlesen
Der Blick
Als meine Augen alles gesehen hatten, kehrten sie zurück zur weißen Chrysantheme.(Bashô,1643 – 1694, japanischer Dichter) Bilder umgeben den Menschen wie nie zuvor in der Evolution. Sie sind allenthalben, strömen aus den unterschiedlichsten Geräten. Der digitale Bilderwahn hat vor allem die Smartphone-Generation mit ihren Geräten symbiotisch verschmelzen lassen. Bilder dringen … weiterlesen
Bewusstsein und tätige Hoffnung
Ein Gastbeitrag von Markus Stockhausen, Musiker und Seminarleiter Die große, langersehnte Veränderung des menschlichen Verhaltens kann nur durch einen globalen, kollektiven Bewusstseinswandel kommen. Er beinhaltet, dass wir uns der individuellen Verantwortung gegenüber allem Leben auf der Erde bewusst werden, und respektvoll, wertschätzend miteinander umgehen. Die Möglichkeit dazu wäre da, aber … weiterlesen
Lob des Tagtraums
Wenn ich esse, esse ich Wenn ich putze, putze ich Wenn ich den Garten jäte, jäte ich… …und bin ganz achtsam und präsent bei dem, was ich gerade tue. Und sonst nichts! Ich lebe bedingungslos im Jetzt, verschmelze mit meinem Tätigsein, schweife nicht ab in meine Gedankenwelten. Wer könnte es … weiterlesen
Es war einmal…
Die Welt der Vergangenheit ist eine besondere Welt. Und sie lebt in jedem von uns als jeweils etwas ganz Eigenes.Mit der Vergangenheit schauen wir auf einen an sich geschützten Raum. Er hat seine eigene Identität und eine eigene Würde. Er entzieht sich unserer intervenierenden Verfügbarkeit. Der Vergangenheit können wir aus … weiterlesen
Die Würde des Lebens
Die Würde des Lebens ist unantastbar In der modernen Welt hat sich der Mensch ins Zentrum allen Geschehens gerückt. Er ist sich selbst der einzige und letzte Maßstab geworden. Der technische Fortschritt und der teilweise unermessliche Reichtum wurden mit der schonungslosen Ausbeutung der Lebensgrundlagen und der natürlichen Ressourcen bezahlt. Das … weiterlesen
Kollektivwahn
Wenn wir über das sogenannte Böse sprechen, denken wir zumeist an Personen, in denen es eine Ausdrucksweise findet. Doch gerade der Aspekt des Kollektiven ist für sein Verständnis von außerordentlicher Bedeutung. Im kollektiven Bewusstsein und im kollektiven Unbewussten hat das Böse eine unbegrenzte Heimstatt. Von hier aus kann es die … weiterlesen
Unsterblich?
Gastbeitrag (incl. Foto) von Tilman Evers „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Wir kennen diesen Satz von Albert Schweitzer, in dem er seine Gedanken zur Ehrfurcht vor dem Leben verdichtete. Wie aber steht dazu der andere Satz, der sich daran anfügt: Wir sind sterbliche … weiterlesen
Leere und Liebe
Die meditativen Schritte in die Stille werden in manchen Wegen und Schulen von der Aufforderung begleitet, den Gedanken und vordergründigen Empfindungen zu entkommen. Tauche ein in die Tiefe der Stille und die Stille hinter der Stille. Lass dich von ihr tragen, in einer Haltung metaphysischer Nüchternheit und innerer Gelassenheit. Der … weiterlesen










