Manchmal musst du es ertragen
Wie unerbittlich die Tage vergehn
Wie die Augen ermüden
Blind vom Sehn
Die Gedanken
Der Dinge Lauf nicht verstehn
Und du wartest
Und weißt nicht auf wen
Die Himmel werden sich öffnen – weit
In deinem Seelenland
Du kannst es
Und brauchst es nicht zwingen
Sei nur bereit
Dich hält ein unsichtbares Band
Vertrau dem Werden und Vergehn
Wie es auch sei
Es muss geschehn
Bis an des Denkbaren Rand
Vertrau dem Segen der rechten Zeit
Leise fällt dann ein Stern
In Deine heilige Einsamkeit
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