Ahimsa

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Mahatma Gandhi führte auch in den westlichen Kulturraum den Begriff Ahimsa ein. Er prägt die Ethik in allen fernöstlichen Religionen. Gandhi selber übersetzte ihn als „spirit of nonviolence“: Geist des Nichtverletzens. Er gilt gegenüber allem Leben, nicht nur dem des Menschen. Wo wir uns nicht bereithalten, schwächeres Leben mit unseren … weiterlesen

Die Kraft des Mitleids

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Das Mitleid hat es schwer in unserer Zeit. Die Menschheit wird von Bildern des Leids in einem Maße überschwemmt, dass feinere und unterscheidbare Empfindungen ersticken. Fremdes, telegen zugerichtetes Leid, dient als Stilmittel und Quotenbeschaffer für das Universum der elektronischen Medien und der Presse und zugleich bedient es voyeuristische Instinkte der … weiterlesen

Der Gang über die Brücke

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Religionen ruhen in Traditionen. Sie haben sich im Verlauf der Kulturgeschichte aus Zeitströmungen herausgebildet, genau wie Rituale. Beide dienten und dienen der Stiftung und Bewahrung von religiöser Identität. Sie bieten ein Rahmen für vertraute Geist- und Verhaltensräume. Für eine Menschheit im Werden, die auf ihrer Entwicklungsstufe immer noch Grenzlinien bedarf, … weiterlesen

Die Schätze der Weisheit

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Die Weisheit gilt einerseits als zu erhaben, um ihr mit Kritik zu nahe zu treten. Gleichzeitig wird sie von den Priestern der Wissensgesellschaft, den etablierten Wissenschaftlern, schlicht ignoriert. Und dies seit Jahrhunderten. Das eigene Selbstverständnis, den eigenen Erkenntnisanspruch und die eigenen Methoden möchte man nicht durch reinen, überzeitlichen und interkulturellen … weiterlesen

Ich…!

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Was könnte im Verständnis vielfältiger und zugleich unschärfer sein als jenes Phantom, das ein jeder für sich selber entwirft und macht und das er auch für alle anderen, die er bewusst wahrnimmt, schafft. Das Ich ist Illusion und Faktum zugleich. Es entsteht in der einzelnen Person als ständig schwankende und … weiterlesen

Es ist kein Kreis zu klein…

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„Es ist kein Kreis zu klein, dass nicht das Größte drin gewirkt werden könnte, und keine Kraft, die in Wahrhaftigkeit und Gottvertrauen tätig ist, geht verloren.“ (Albert Schweitzer) Das demokratische und parlamentarische Denken der Neuzeit führt Menschen gemeinhin zu der irrigen und gefährlichen Annahme, es käme bei grundsätzlichen Fragen auf … weiterlesen

Schatten der Hoffnung

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Ein spanisches Sprichwort betont, dass, wer von der Hoffnung lebt, an Verzweiflung stirbt. So manche Hoffnung macht krank, wenn die Hürden der Unwahrscheinlichkeit, die ihr gegenüber stehen, schlichtweg unüberwindbar sind. Ungesund wird Hoffnung auch da, wo sie der Gegenwart ihr Recht, ihre Würde und ihre Möglichkeiten dadurch raubt, dass sie … weiterlesen

Stimmig mit sich selbst sein

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Hinsichtlich der Frage, wer wir sind, vor allem, wer wir für uns selber sind, setzt Identität den Rahmen, und sie füllt ihn zugleich aus. Die Identität zeigt das Bild, das ich von mir entworfen und gestaltet habe und mit dem ich mich stimmig fühle. Dies könnte zu dem Missverständnis führen, … weiterlesen

Straßenkinder

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  Was die 16 jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg durch ihr Beispiel in Gang gesetzt hat, verdient wahrhaft Respekt. Ein einzelner junger Mensch mit klarem Kopf, klarem Empfinden, Tatkraft und Zivilcourage bewirkt eine weltweite öffentliche Aufmerksamkeit für das wohl drängendste Problem der Gegenwart. Ihr Schulstreik, ihre Interviews und Ansprachen bewirkten … weiterlesen

Ich habe resigniert

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In dem immer wieder vergeblichen Anrennen gegen das, was ich ändern möchte; in der gefühlten Ausweglosigkeit einer Situation und ihrer Unabänderlichkeit; wenn wir keine Einflussmöglichkeiten mehr sehen; wenn unsere Kraft und Energie und mit ihnen die Zuversicht schwindet; wenn wir schließlich aufgeben, die Segel streichen; dann, so heißt es, haben … weiterlesen