Ich nehme Deinen Vorwurf hin Die im Alltag von uns in der Kommunikation geforderte Haltung des Nichtverletzens gerät schnell auf den Prüfstand, wenn wir angegriffen und mit Vorwürfen oder Verleumdungen konfrontiert werden. Im Selbstwertgefühl getroffen, folgt unsere Reaktion normalerweise unmittelbar. Und sie wird möglicherweise vergleichbar scharf sein, wie der Angriff, … weiterlesen
Ich will Dir zuhören…
Ich will Dir zuhören… In einer Zeit, die sich in Texten, Tönen und Bildern verliert; in einer Zeit, in der die Sinne zerrieben werden durch den ununterbrochenen Schwall der Worte und medialen Berieselungsmaschinen; in dieser Zeit also ist das Hören zu einem nahezu vergessenen Kulturgut geworden. Aber was meint das, … weiterlesen
Ich will verstehen
Ich will verstehen… Empathie ist eine besondere Wahrnehmungsweise. Sie hebt in das Bewusstsein, was Menschen verbindet, und sie aktiviert diese Verbindung. Vorsichtig tastend bewegt sie sich zwischen Nähe und Distanz, Fremd- und Selbstwahrnehmung, Ich- und Wir-Verständnis. Umschreiben lässt sich diese behutsame Bewegung als Zeugenschaft. Als Zeuge bin ich zunächst nicht … weiterlesen
Innerer Weg und äußeres Schicksal
Innerer Weg und äußeres Schicksal Keine Weltverbesserung erwächst ohne Selbstverbesserung. Jean Gebser spricht diesbezüglich von einer „… Vorausnahme jener Schmerzen und Qualen, die, nehmen wir sie nicht freiwillig voraus, uns in dem sonst notwendigen Zusammenbruch persönlichen und universellen Charakters auferlegt würden. Wer sich … seinem Auftrag, der ein geistiges Ansinnen ist, entzieht, handelt … weiterlesen
Der ganze Kosmos ist unser Leib
Der ganze Kosmos ist unser Leib Der Gedanke einer universalen Wirklichkeit als Einheit in Unterschiedlichkeit tauchte in den großen Weisheitstraditionen der zurückliegenden Jahrtausende immer wieder auf. Exemplarisch sei das apokryphe, nicht kanonisierte, Thomas-Evangelium genannt, das auch eine schlichte und zugleich grandiose Synthese westlicher und östlicher Spiritualität darstellt. Die Überwindung aller … weiterlesen
Darf es etwas weniger sein?
Darf es etwas weniger sein? Die Menschheit braucht nicht nur technische Entwicklungen um ihrer eigenen Entwicklung willen. Für eine humane und mit der Erde versöhnte Zukunft benötigt sie sogar noch mehr Erfindergeist und eine noch höhere Entwicklungsgeschwindigkeit als bisher. Ohne neue, sanfte und saubere Technologien in großem Maßstab wird es … weiterlesen
Geist und Universum
Geist und Universum Seit den Anfängen des Philosophierens und Theologisierens wird die Menschheit von der Frage bewegt, welcher Platz ihr denn unter dem Sternenzelt zukomme. Kreist die Sonne um die vom Menschen bewohnte Erde, ja kreist nicht alles um uns? Kann es dann anders sein, als dass Mensch und Erde … weiterlesen
Angst
Angst Die Herausforderungen für ein lebensdienliches Sein, in denen wir alle stehen, konfrontieren jeden einzelnen Menschen und unsere Gattung insgesamt mit der dramatischen Notwendigkeit zu einer konvivialen Entwicklung. Ansonsten wird sich das Projekt Menschheit in absehbarer Zeit von selbst erledigen. Dass in diesem Zusammenhang Angst und Sorge sich ausbreiten, ist … weiterlesen
Letzter Grund
Letzter Grund Worin gründen eigentlich unsere Maßstäbe? Woher kommt die Orientierung? Auf welchem Fundament bauen wir unser Leben? Lassen wir einmal die selbstverständlichen Faktoren wie Kultur, Erziehung, Sozialisation beiseite, stellt sich die Frage nach dem eigenen Seins- und Wesensgrund. Es ist die Frage nach der Quelle in uns, nach der … weiterlesen
Sackgasse der Natur (?)
Sackgasse der Natur(?) In einem 1925 gehaltenen Vortrag wies der deutsche Soziologe Max Scheler darauf hin, dass der „… Mensch als Vitalwesen ganz ohne Zweifel eine Sackgasse der Natur …“ sei. Zugleich aber liege in ihm als Geistwesen der „herrliche Ausweg aus dieser Sackgasse.“ Dem Gedanken, dass nun das Reich des Geistes … weiterlesen









