Requiem für eine Stubenfliege

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Gastbeitrag in Wort und Gemälde von dem Münsterländer Künstler Dieter van Offern *** Seit Tagen sehe ich sie nun schon hier herumlungern, jetzt wird dem ein Ende gemacht. Ganz schön dumm, sitzt genau da, wo ich sie am besten erwischen kann. Ausgerechnet auf der einzig freien Fläche des Tisches. Ist … weiterlesen

Ästhetik als Revolte

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Ja! … Wir leben in der Gegenwart in einer sich langsam zur Gewissheit verdichtenden Ahnung, dass die gegenwärtige menschliche Zivilisation bald ein Ende haben könnte. Weil wir, bei aller Schönheit der Seelen, auch Raubtiere sind, die den Planeten gnadenlos plündern und verwüsten. Trotzdem ist es ein unauslöschbarer menschlicher Instinkt, unsere … weiterlesen

Eliten…Welche Eliten?

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Das Wünschen zum Neuen Jahr ist wahrlich ein schöner Brauch. Vor allem kostet er nichts und beruhigt gleichzeitig das Gewissen. Alles kann gut werden… Damit wir uns nicht falsch verstehen; Wünsche für andere sind wichtig, auch sie sind eine Form von Energie – in dem und für den, der wünscht, … weiterlesen

War es das jetzt…

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…mit Weihnacht und dem Weihnachtsgeschehen? Meint „Heilige Zeit“, wie in meinem Blog der letzten Woche angesprochen, dass das Heilige seine, die rechte Zeit braucht? Dass dann aber so lange wieder Normalität herrscht, bis das nächste Fest sich ankündigt, mit den nächsten Ritualen? Das Heilige steht in steter Resonanz mit der … weiterlesen

Heilige Zeit

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  „Der Himmel ist nicht ‚oben’…im geistlichen Bereich ist der Himmel ebensogut oben wie unten, links oder rechts. Der Zugang zum Himmel ist die Sehnsucht. Wer sich sehnt, im Himmel zu sein, ist geistigerweise bereits dort. Wir laufen nicht mit unseren Füßen zum Himmel, sondern mit unserem Verlangen.“ Im 14. … weiterlesen

Sternenwelt und Lebensraum

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Der Sehnsuchts- und Unendlichkeitsdrang zieht unseren Blick zu den Sternen. Die Augen wandern in Fernen, die etwas Geheimnisvolles versprechen. Du meinst zu spüren, dass du in deine Heimat schaust, dass dich das anzieht, woher du kommst. Manche Visionäre sehen die Zukunft der Menschheit in den Weiten des Alls, auf anderen … weiterlesen

Erschütterung und Läuterung – Advent

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Advent ist einmal eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst. Der am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtete Jesuit und Widerstandskämpfer Alfred Delp schrieb diese Worte. Ich möchte ob dieses uralten und zugleich ursprünglichen Verständnisses von Advent nicht in das Lamento darüber verfallen, … weiterlesen

Verwaist und beraubt

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  An manchen Tagen begegnet mir unausweichlich das von Van Morrison gesungene Negro-Spiritual: Sometimes I feel Like a motherless child Long way from my home https://my.mail.ru/mail/yagoda-7401/video/646/649.html Es singt sich ungewollt meistens dann in das Bewusstsein ein, wenn in der Stille die Bilder all derer aufsteigen, die gegangen sind in den … weiterlesen

Was bleibt?

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Stellen wir uns vor, wir stehen am Übergang von „Leben“ und „Tod“. Noch einmal zieht dein irdisches Sein, diese kurze Spanne zwischen Erscheinen und Verwehen, an deinem inneren Auge vorüber. Es ist das Auge deines tiefsten, des eigentlichen Wesens; das Auge deines Seelenfeldes, das dich so weit, so unendlich weit … weiterlesen

Der chinesische Fluch

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  Mit den äußeren Sinnen können wir dem Lärm und der Unruhe der Welt nicht entkommen. Die Konzerte der Motoren von Autos, Motorrädern, Flugzeugen, Baumaschinen sind in wechselnder Besetzung ebenso dauerpräsent wie die Töne der Bewusstseinsmaschinen, mit denen wir uns verschmolzen haben: Computer, Fernsehen, Radio. Du betrittst den Warteraum einer … weiterlesen