Es darf keine Nachlässigkeit dabei geben, den Möglichkeitsraum immer wieder zu thematisieren, in den hineinzubewegen unser menschlicher Adel fordert – um nicht nur überlebensfähig, sondern entwicklungsfähig zu bleiben. Gewiss, dies zielt auch auf Gesellschaft und Kultur, doch zuerst weist es zu mir selbst. Wenn ich mich nicht auf diesen Weg … weiterlesen
Klassik und Scham – Novembertage in Weimar
Heimat der deutschen Klassik. Zwischen Goethe, Schiller, Bauhaus, Liszt und Nietzsche. Namensgeberin des ersten deutschen demokratischen Staates. Aus der dritten Etage des neuen wunderbaren Bauhaus-Museums inmitten von Weimar sieht man deutlich den Glockenturm, ein in der DDR-Zeit 1958 errichtetes Mahnmal am Rande des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Buchenwald. Dort wütete von 1937 … weiterlesen
Abstieg und Planetentauglichkeit
Die Zeit der planetarischen Blüte ist vorbei. Neuem fehlt der Raum zu evolutionärer Entwicklung und Entfaltung. So weit ist es gekommen, dass der Mensch sich freut und es als Sensation feiert, wenn er alle paar Jahre eine Lebensform entdeckt, ein kleines Insekt vielleicht, das den wissenschaftlichen Augen bislang entgangen war. … weiterlesen
Nicht zu nahe…
Es liegt im tiefsten Wesen eines Jeglichen, auf sein eigenes Ende zuzugehen. Oftmals führt dieser Weg durch die Tiefen von Verletzung, Leid und Entbehrung. Und nicht selten erschüttert das die betroffenen Menschen im Kern ihres Selbstverständnisses. Dass uns als Beobachter, möglicherweise Mitbetroffene, Angehörige oder einfach nur Mitmenschen dies gleichfalls nahegeht, … weiterlesen
Dual und Nondual – Einheit und kein Gegensatz
Dass das Leben in seinen milliardenfachen Manifestationen dem Einen, dem Urgrund entstammt und in ihm ruht, liegt als Einsicht und Erfahrung allen bedeutenden spirituellen Wegen zugrunde. Wir sprechen von diesen Erfahrungen, die sich auf die eine göttliche Realität und die Nicht-Existenz einer wesenhaften Trennung von Gott und der Welt oder … weiterlesen
Wenn da doch ein wenig Unschuld wäre
Wenn da doch ein wenig Unschuld wäreWie im ersten Blick am Morgenbevor die Erinnerungund der urteilende Geist sich regen Wie in den Augen eines Kindesbevor es gelernt hatzu unterscheiden Wie bei Parzivalauf dem Weg zum Gral Bliebe doch nur etwas UnschuldWenn wir zuordnenvergleichenund in Wertungen gehen Wenn wir zaudernstatt der … weiterlesen
Was meint eigentlich „christlich“?
Es liegt im Selbstverständnis der großen Religionen, sich Einzigkeit zuzuschreiben. Gewiss kann man von den Ursprüngen des Religiösen her den unterschiedlichen Wegen ihr jeweils Besonderes, ja vielleicht sogar Außergewöhnliches attestieren. Daraus jedoch einen Absolutheitsanspruch abzuleiten, wendet die Schönheit der besonderen Erscheinung ins Anmaßende und Weltfremde. Denn alle „Völker“ empfingen auf … weiterlesen
Lebenspolitik
In Wahlkampfzeiten erblüht die Formulierung von Interessen und von Absichtserklärungen zu deren Umsetzung. Politikerinnen, Politiker und solche, die es gerne wären, entwickeln eine Phantasie, die im alltäglichen Politikbetrieb ansonsten gerne der Kritik und Beschimpfung des „Gegners“ vorbehalten bleibt. Die Maßstäbe, an denen sich versprochene Vorhaben dabei orientieren, lauten beispielsweise:Freiheit, Gerechtigkeit, … weiterlesen
Der Kommunist und die Heilige
Verhängnisvoll war und ist die Beziehung des Menschen zu Um- und Mitwelt. Die heute immer deutlicher zu Tage tretenden Folgen erscheinen dabei als etwas sich gerade erst Ergebendes, ja Überraschendes. Doch die warnenden Stimmen sind wahrlich alt und kommen aus berufenem Munde, wie zwei völlig unterschiedliche Beispiele verdeutlichen mögen. In … weiterlesen
Aufbruch in das neue Land
Wie ein verschlossenes Buch liegt die Zukunft vor uns. Die einzelnen, noch leeren Seiten, öffnen und beschreiben wir durch das, was wir jetzt in diesem Moment denken oder nicht denken, tun oder nicht tun. Nichts davon war schon einmal da. Und noch immer ist jederzeit so vieles möglich, trotz der … weiterlesen










