Freiheit und Zwang – das pandemethische Dilemma

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Was den Menschen beherrscht, ob Gemeinwohlorientierung oder Individualismus, ob angemessene Ich-Fürsorge oder pure Egozentrik, zeigt sich in Krisen – und zwar vor allem solchen, in denen es um die Beziehung zum Mitmenschen und zum Kollektiv geht. Wo die Gewichte in diesem Beziehungsspiel liegen, zu welcher Seite das Pendel ausschlägt, markiert … weiterlesen

Äußerer Raum und innere Stille

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Inmitten des Alltags. Wir treten heraus. Ein Schritt über die Schwelle. Etwas umhüllt nun, was anders ist als „draußen“. Der Atem wird tiefer, nimmt eine Atmosphäre heilender Ruhe in sich auf. Sie durchströmt Leib und Seele, besänftigt den unsteten Geist. Solches geschieht an Orten, die den Menschen erwarten: wenn die … weiterlesen

Innen

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Ein Gastbeitrag von Werner Binder Einhergehend mit der Missachtung oder gar Verachtung der menschlichen Innenwelt ist leicht zu erkennen, dass nicht-produktive Menschen, Eigenbrötler, Träumer und eigenwillige Individualisten selten Aufmerksamkeit finden. Sie werden marginalisiert. Ihre Existenz wird erschwert durch schwierig einzuhaltende Vorgaben und Bestimmungen. Wer nicht nützlich und leicht zu führen … weiterlesen

Zeit des Phönix

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Es darf keine Nachlässigkeit dabei geben, den Möglichkeitsraum immer wieder zu thematisieren, in den hineinzubewegen unser menschlicher Adel fordert – um nicht nur überlebensfähig, sondern entwicklungsfähig zu bleiben. Gewiss, dies zielt auch auf Gesellschaft und Kultur, doch zuerst weist es zu mir selbst. Wenn ich mich nicht auf diesen Weg … weiterlesen

Klassik und Scham – Novembertage in Weimar

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Heimat der deutschen Klassik. Zwischen Goethe, Schiller, Bauhaus, Liszt und Nietzsche. Namensgeberin des ersten deutschen demokratischen Staates. Aus der dritten Etage des neuen wunderbaren Bauhaus-Museums inmitten von Weimar sieht man deutlich den Glockenturm, ein in der DDR-Zeit 1958 errichtetes Mahnmal am Rande des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Buchenwald. Dort wütete von 1937 … weiterlesen

Abstieg und Planetentauglichkeit

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Die Zeit der planetarischen Blüte ist vorbei. Neuem fehlt der Raum zu evolutionärer Entwicklung und Entfaltung. So weit ist es gekommen, dass der Mensch sich freut und es als Sensation feiert, wenn er alle paar Jahre eine Lebensform entdeckt, ein kleines Insekt vielleicht, das den wissenschaftlichen Augen bislang entgangen war. … weiterlesen

Nicht zu nahe…

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Es liegt im tiefsten Wesen eines Jeglichen, auf sein eigenes Ende zuzugehen. Oftmals führt dieser Weg durch die Tiefen von Verletzung, Leid und Entbehrung. Und nicht selten erschüttert das die betroffenen Menschen im Kern ihres Selbstverständnisses. Dass uns als Beobachter, möglicherweise Mitbetroffene, Angehörige oder einfach nur Mitmenschen dies gleichfalls nahegeht, … weiterlesen

Dual und Nondual – Einheit und kein Gegensatz

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Dass das Leben in seinen milliardenfachen Manifestationen dem Einen, dem Urgrund entstammt und in ihm ruht, liegt als Einsicht und Erfahrung allen bedeutenden spirituellen Wegen zugrunde. Wir sprechen von diesen Erfahrungen, die sich auf die eine göttliche Realität und die Nicht-Existenz einer wesenhaften Trennung von Gott und der Welt oder … weiterlesen

Wenn da doch ein wenig Unschuld wäre

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Wenn da doch ein wenig Unschuld wäreWie im ersten Blick am Morgenbevor die Erinnerungund der urteilende Geist sich regen Wie in den Augen eines Kindesbevor es gelernt hatzu unterscheiden Wie bei Parzivalauf dem Weg zum Gral Bliebe doch nur etwas UnschuldWenn wir zuordnenvergleichenund in Wertungen gehen Wenn wir zaudernstatt der … weiterlesen

Was meint eigentlich „christlich“?

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Es liegt im Selbstverständnis der großen Religionen, sich Einzigkeit zuzuschreiben. Gewiss kann man von den Ursprüngen des Religiösen her den unterschiedlichen Wegen ihr jeweils Besonderes, ja vielleicht sogar Außergewöhnliches attestieren. Daraus jedoch einen Absolutheitsanspruch abzuleiten, wendet die Schönheit der besonderen Erscheinung ins Anmaßende und Weltfremde. Denn alle „Völker“ empfingen auf … weiterlesen