Was schön… Eine Anmerkung zur Spracheffizienz

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Es ist erst wenige Wochen her, als meine Frau und ich meine Familie in Hessen besuchten. „Ihr könnt euch Mirabellen mitnehmen, der Baum ist voll“, sagte meine Schwester.Ich legte das gepflückte Obst in einen Kunststoffeimer und füllte dann in Tüten das für uns ab, was man für einige Portionen morgendliches … weiterlesen

Der Trump in uns. Eine beiläufige Anmerkung

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Seit Corona dem amerikanischen Präsidenten seine Verwundbarkeit gezeigt hat, ist die Schadenfreude groß. Und es sind sicher nicht nur gute Genesungswünsche, die Donald Trump derzeit begleiten. Noch nie hat ein führender westlicher Politiker dermaßen polarisiert, was nicht nur an seiner offiziellen Politik, sondern vor allem an seiner Persönlichkeit liegt. Zahlreiche … weiterlesen

Die Frohe Botschaft

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Von Alexander Poraj „Jesus ist nicht mehr der Erlöser, sondern der Kontemplations-Lehrer schlechthin, der allen Menschen genau die gleiche und von ihm selbst erlebte unmittelbare Möglichkeit aufzeigt.“ Das Abendland ist zutiefst christlich geprägt, auch dann, wenn viele nicht mehr direkt den Glauben bekennen. Ist diese Identität aber noch zeitgemäß? Oder … weiterlesen

Unterbrechung

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Liebe Leserin, lieber Leser, seit Mai 2017 habe ich wöchentlich einen Blogbeitrag verfasst, und ich bedanke mich für Ihr, überwiegend anonymes, Interesse – von Anfang an oder erst seit Kurzem. Nun ist es Zeit, innezuhalten, es zu überdenken, eine Weile still zu sein. Viel ist auch schon gesagt. Und schließlich … weiterlesen

Herbst des Seins

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„Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten. Sie fallen mit verneinender Gebärde…“ schreibt Rainer Maria Rilke in einem Gedicht und fährt fort: „Wir alle fallen, diese Hand da fällt, und sieh dir andre an, es ist in allen…“ Diesem Rhythmus des Lebens, der, … weiterlesen

Schulderklärung

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Ein Gastbeitrag über Sprachlosigkeit, Schamund Verantwortungslosigkeit angesichts der globalen Krise Von Rüdiger Standhardt Unser Leben findet auf dem historischen Hintergrund statt, dass von Deutschland aus im 20. Jahrhundert zweimal ein Weltkrieg ausgegangen ist und durch den zweiten Weltkrieg ca. 55 Millionen Menschen das Leben verloren haben. Hervorzuheben sind die Gräueltaten, … weiterlesen

Schuld und Scham

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Es war wohl der Sommer 1957, als ich mit Eltern und Schwester den Campingurlaub in Blockhus verbrachte. Der damals noch kleine Ort liegt ganz im Norden Dänemarks, wo Richtung Skagen, der Spitze Jütlands, die Strände endlos sind und die raue Nordseeluft eigentlich nur von Freiheit singt. Seit sieben Jahren auf … weiterlesen

Denknotwendigkeit

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Wer sich den Blick in das großartige Wunder der Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nicht versagt, kann nur zu dem Schluss kommen, dass alles Leben heilig ist. Es erscheint dabei nicht relevant, ob diese Empfindung naturwissenschaftlicher Beobachtung oder ehrfurchtsvollem Staunen entspringt. Idealerweise gehört Beides ja auch zusammen, … weiterlesen

Weg und Werden

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Nach der Fassungslosigkeit über die menschgemachten äußeren und inneren Verwüstungen, die den Erdkreis umspannen, gilt es endlich zu akzeptieren, dass der ersehnte Sinn des Weltgeschehens nicht vom Himmel fällt. Er ist von der Menschheit immer neu zu erschaffen – und zwar möglichst durch jeden einzelnen Menschen selbst. Das fatalistische Einverständnis … weiterlesen

diaphan

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Die Reflektion über das Unsagbare gehört zur Geistesgeschichte des Menschen wie die Frage nach dem Sinn des Seins. Das in Worten nicht zu Umfassende und in keinen sprachlichen Ausdruck zu Bringende, bezieht sich dabei auf unterschiedlichste Wirklichkeitsdimensionen. Sie reichen von dem unfassbaren Grauen, das wir etwa fast schon metaphorisch in … weiterlesen