Ähnlichkeitsverstärkung

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Das Gesetz der Resonanz lehrt die Ähnlichkeitsverstärkung. Je mehr Gleiches von Gleichem wir denken, kommunizieren und tun, desto wahrscheinlicher wird, dass es sich wieder und weiter ereignet. Je intensiver wir uns in einer bestimmten hohen Verhaltenswahrscheinlichkeit bewegen, desto stärker sind Prozesse der Gewöhnung und desto unwahrscheinlicher werden Denk- und Handlungsalternativen. … weiterlesen

Verwahrlosung und ein scheiternder Traum

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Im Zuge der pandemischen Selbstbespiegelung des Menschen ist aus dem Blick geraten, dass mit kontinuierlich wachsender Verwüstung der Erde das Damoklesschwert der Selbstvernichtung über uns schwebt. Obwohl die alten Gewissheiten und Sicherheiten doch längst begonnen haben, sich aufzulösen, bleibt die Frage, wie wir mit einer Welt und in einer Welt … weiterlesen

Das Heilige und der Raum

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„Gott sprach: Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.“ (Exodus 3,5) Des Menschen Sehnsucht ist sein Himmelreich. Sie entfaltet in uns den Drang zur Transzendenz. Zum Übersteigen des Alltäglichen, des Gleichgültigen und einer gelegentlich als Ödnis empfundenen Banalität will sie verführen. Das Himmelreich aber, … weiterlesen

Einfach so

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„Der Gedanke des Existirens überhaupt, das Dasein irgendeines Dinges, oder einer uns möglichen Vorstellung, ist so groß, so überragend kolossal, daß ich in der Grübelei und Anschauung untergehe in Ruhe.“ (Rahel Varnhagen, 1771 – 1831) Es möge einmal nicht um die Frage eines Sinns gehen, nicht darum, ob das Sein … weiterlesen

Zerbrechende Gewissheiten

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Dass wir uns in eine Welt hineinbewegt haben, in der die überkommenen äußeren Gewissheiten des Lebens sich grundlegend in Frage gestellt sehen, gehört zu den neuen Sicherheiten der Gegenwart. Prozesse der Erosion sind möglicherweise noch zu lenken, aber nicht mehr zu stoppen, wenn Kipppunkte der Zerstörung überschritten worden sind. Klimawandel, … weiterlesen

Mit dem Abschied leben

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Für viele Menschen zeigt sich ihr Seinsraum als Bewegung innerhalb von Extremen. Er liegt zwischen der Anhaftung im Diesseits und dem Sehnsuchtsdrang, der in die Überschreitung führen will. Im Beharrungswesen Mensch scheint sich dabei etwas grundlegend zu sträuben, Erreichtes und Erlangtes als Freiheitsgut zu sehen, als etwas, das in Bewegung … weiterlesen

Lebensmut

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Es ist ergebnisoffen, was die gegenwärtigen, überwiegend selbstverschuldeten globalen Krisen für die Menschheit bedeuten; das Aussterben unserer Art als eine gegebene Möglichkeit denkbar inbegriffen. Nicht mehr und nicht weniger baut sich als deutliches Frage- und zugleich Ausrufezeichen vor uns auf. Dieser Ausgangslage können wir durch Distanzierung oder Verdrängen nicht angemessen … weiterlesen

Sehnsucht und Heimat

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In vielen Menschen lebt ein unsterblicher Sehnsuchts- und Unendlichkeitsdrang. Er führt den Blick zu den Sternen. Die Augen wandern in Fernen, in denen uns etwas Geheimnisvolles anzieht. Du meinst zu spüren, dass dich das ruft, woher du kommst. Es gibt Visionäre, die sehen die Zukunft der Menschheit in den Weiten … weiterlesen

Das Verborgene und die Treue

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Der Halt, den wir im Resonanzraum des Göttlichen finden, ist trotz kostbarster Erfahrungen nicht ohne wiederkehrende Anfragen. Sie haben mit der verbleibenden Verborgenheit des Göttlichen zu tun und mit der Finsternis, die sich dann in uns ausbreitet. Dein Streben nach Gewissheit scheint sich in einem undurchdringlichen Nebel im Nichts zu … weiterlesen

Die sieben Lebenshaltungen

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Von November bis Ende Dezember des vergangenen Jahres hatte ich in sieben Blogbeiträgen zukunftsweisende Grundhaltungen des Menschen vorgestellt. Man könnte sie in gewissem Sinne als Gegenpart zu den sieben Todsünden sehen, wenn auch nicht spiegelbildlich. Im Folgenden habe ich die Beiträge essentiell zusammengefasst. So sind sie auch in dem Magazin … weiterlesen