Wie wir die Welt sehen, das Kommen und Gehen der Dinge, das Werden und Verwehen, liegt in der Eingebundenheit oder gar Verfangenheit in die Systeme und Lebenswelten begründet, die uns umgeben. Das schließt jene medialen Botschaften ein, denen wir uns aussetzen und die wir in unsere Lebenswelthorizonte integrieren. Entsprechende Erfahrungen, … weiterlesen
Das Gebet
Da ist keine Gottheit, die wunschgemäß unseren Gebeten folgt. Kein göttlicher Wille bremst menschliches Versagen aus. Sonst hätte sich die Shoah, die unfassbare Katastrophe, nie ereignet. Wie viele Stoßgebete wird es in Auschwitz gegeben haben. Wir wissen nicht, wie sich die Opfer damit fühlten im Moment ihrer Vernichtung. Wie viele … weiterlesen
Die heilende Kraft der Resignation
Der in diesen Zeiten kaum noch für möglich gehaltene Krieg in einer uns regional, historisch, politisch und kulturell nahen Weltregion; die verstörende Uneinsichtigkeit eines Großteils der Menschheit, was ökologisches Alltagsverhalten betrifft; die permanente Barbarei tierischem und pflanzlichem Leben gegenüber … sie bilden ein Panoptikum des Schreckens, in dem diejenigen Menschen … weiterlesen
Leben im Interim
Der Traum von einer friedlichen und mit dem Leben versöhnten Welt kann selbst nur so lange in Frieden leben, wie er es schafft, von dem brutalen Widerspruch, der sich Realität nennt, nicht vergiftet zu werden.Ein Land überfällt rücksichtslos den Bruderstaat. Der wehrt sich, nimmt sein Elementarrecht auf Verteidigung in Anspruch. … weiterlesen
Äußere und innere Heimat
So wie für das deutsche Wort Sehnsucht ist es auch für Heimat schwer, in anderen Sprachen eine rechte Entsprechung zu finden. Doch haben wir es hier sicherlich mit keiner dem deutschen Sprach- und Kulturraum vorbehaltenen Empfindungstiefe, die sich in diesen beiden Worten auszudrückt, zu tun. Vielmehr scheint es um eine … weiterlesen
Passion, Vernichtung und Transformation – eine Parabel
Der Erzählgehalt einer Parabel weist in seiner Bedeutung über die Ursprungsgeschichte hinaus. In ihm verbergen sich, ähnlich wie bei einem Gleichnis, grundlegende Einsichten in den Schicksalsweg des Menschen. Herausragend steht dafür die Passionsgeschichte. Zunächst lesen wir hier von einem Geschehen, das sich vor knapp zweitausend Jahren in Palästina ereignet hat … weiterlesen
Die Würde der Pflanzen
Mensch, Tier, Pflanze – unausgesprochen tragen wir diese Stufenfolge der Bedeutung von Leben in uns. Pflanzen stehen ganz unten, sind auf den Dienst an höheren Lebensformen hin gedacht. Zwischen der achtlos zertretenen kleinen Blume und dem Respekt und Geborgenheitsgefühle einflößenden mächtigen Baum, klaffen auf unserer inneren Skala zweifellos Welten. Doch … weiterlesen
Weit darüber hinaus
Wenn es um die Lösung von Konflikten auf unterschiedlichsten Eskalationsstufen geht, haben wir normalerweise nur das im Blick, was sich aus den Interessen und Bedürfnissen der jeweiligen Konfliktparteien offen sichtlich ergibt. „Lösung‘“ kann dann bedeuten:Man tut erst einmal gar nichtsPartei A oder Partei B setzt sich durchMan sucht nach einem … weiterlesen
Koyaanisqatsi…
…ist ein Begriff der indigenen nordamerikanischen Hopi. Er bedeutet in einer Welt zu leben, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Welt der Gegenwart. In der Hopi-Mythologie wird die Entwicklung der Menschheit als eine absteigende gesehen, die mit der Vernichtung endet, um irgendwann wieder neu zu beginnen. Wir leben am … weiterlesen
Friedfertigkeit und Widerstand
Friedfertigkeit, wie sie die Bergpredigt anmahnt, zählt zu den überzeitlichen und über den Kulturen stehenden oberen Geboten – genau wie Mitgefühl und Versöhnung. Doch was, wenn das Zusammenleben von Menschen und von Völkern durch bewusste und gewollte gewalthafte Aktionen durchbrochen wird? Kann eine Feindesliebe auch nur gedacht werden, wenn brutale, … weiterlesen










