Weltanschauung folgt aus Lebensanschauung

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Die Unterscheidung in Lebensanschauung und Weltanschauung markiert Ecksteine in dem Gebäude der Lebens-Ethik Albert Schweitzers, dessen 150. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wird.Für die Auseinandersetzungen und Klärungsnotwendigkeiten der Gegenwart sind beide Begrifflichkeiten von wegweisender Bedeutung. Denn in ihnen liegt der Maßstab zur Auflösung so mancher Argumentationsdilemmata – etwa bei Krieg, Kriegstüchtigkeit … weiterlesen

Verborgener Weg

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Inmitten des Dunkelsdas auch am Tagnicht von dir weicht Im Strudelder Irrungen und Wirrungensich auflösender und verlierender Welten Im Feld einer metaphysischen Melancholiedie sich jederzeit ausbreiten kannwie feiner Dunstüber den Frühlingsmorgenwiesen Liegt verborgen der Weg zu den Sternen Von dort holst du heimlichLicht in die SchattenKlarheit in das Chaosstreust himmlische … weiterlesen

Verzeih!

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Jeder Mensch hat seine eigenen Wahrnehmungen, seine eigenen Empfindsamkeiten, entsprechende Weiten und Grenzen. Was vom Ich als spielerischer Gestus gemeint sein kann, trifft das Du als Kränkung. Was Dir als Ratschlag über die Lippen kommt, bewegt sich auf mich zu wie ein Geschoss. Nicht intendiert und doch Spuren hinterlassend – … weiterlesen

Was bleibt im Übergang?

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Noch einmal zieht das irdische Sein, diese kurze Spanne zwischen Erscheinen und Verwehen an den inneren Augen vorüber.Es sind die Augen des tiefsten, des eigentlichen Wesens.Die Augen des Seelenfeldes, das den Menschen so weit, so unendlich weit übergreift. Kein Ding hat nun noch Bestand.Kein Geld mehr Wert.Kein Gold verfügt noch … weiterlesen

Manchmal…

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Manchmal ermüden wirauf den Wegen zu uns selbst Vorbei an den Kohortender Enttäuschten und Verlassenenvorbei auch an unseren eigenen Enttäuschungendem sich wiederholenden Scheiterndem Versagen vor den eigenen Ansprüchen Manchmal reichen die Arme nichtum Sterne vom Himmel zu holendamit du wieder lachen kannst Um Sternenstaub zu streuenüber die Vergessenenund Einsamendie Enttäuschtenund … weiterlesen

Im Bereich des Möglichen

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Es wird Zeit, dass wir aufhören, uns etwas vorzumachen. Jene so selbstverliebten Selbstdarstellungen als Krone der Schöpfung waren schon immer eine Selbsttäuschung. Dem Zauber planetaren Seins sind die Menschen Totengräber. Das begann bereits vor hunderten von Jahren. Es tritt nun, mit der erzwungenen Einsicht in die Endlichkeit unserer Welt, nur … weiterlesen

Ferne Geschwister und hiesige Gottheit

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Vermutlich seit der Mensch den Blick sehnsuchtsvoll zu den Sternen erhebt, lebt in ihm die stille Frage, ob da „draußen“ denn noch jemand sei. Lange Zeiten wurde solche Gedanken als unserer Einzigkeit zuwiderlaufend zurückgewiesen oder negiert. Auch die Wissenschaft gab sich lange skeptisch; seien doch die bio-chemisch-atmosphärisch-physikalischen Bedingungen für das … weiterlesen

Die Brandmauer

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Die nach Parteifarben und Wahlkreisen eingefärbte Deutschlandkarte vom 24. Februar 2025 zeigt ein zweigeteiltes Land. Die ehemalige BRD überwiegend schwarz, die ehemalige DDR weitestgehend blau. Diese Aufteilung erinnert mich an Zeiten, in denen ich jünger war. Hier die vollkommene Freiheit, vor allem zum Konsumieren – dort das kommunistische Mangelregime. Dazwischen … weiterlesen

Von morgen her gedacht. Wie weit reicht die Liebe?

ClausAllgemein

Uneigennützig, opferbereit, bedingungslos und vergebend sei die sich als christlich verstehende Liebe. In der Nächstenliebe findet sie ihren stärksten Ausdruck – gerade auch den Schwachen, in Not geratenen, Ausgestoßenen und den Feinden gegenüber. Sie schließt die Selbstliebe mit ein und gründet sich in einer alles umfassenden Gottesliebe. Durch nichts lässt … weiterlesen

Wir werden uns finden

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Wir müssen uns Fragen stellenIn dieser Zeit Taugt es nochwie wir lebenIst es gerechtIst es klarZeigt zur Versöhnung hinwonach wir streben Führt uns die Liebeoder herrscht das EgalUmgeben uns Schattenoder doch eher Lichtwenn wenigstens manchmalunser Morgenrotdie dunkle Nacht durchbricht Was sagt mein SinnWas klärt der GeistWarum ruft mir das Herz … weiterlesen