Ob denn Waffenlieferungen in einer Kriegssituation an die überfallene und angegriffene Partei zu billigen seien – der Frage ging ich in meinem vorletzten Blog-Beitrag nach und habe mich positioniert. Die Entscheidung folgte einer Rationalität, wie sie die Bergpredigt unmissverständlich zum Ausdruck bringt und wie sie etwa auch die Freiheits- und … weiterlesen
„Der glaubt ja noch an Gott…“
Es ist Jahre her, dass ich mit einem Menschen beisammen saß, der zu den Mystikern unserer Zeit zählte. In dem Gespräch sagte er über einen befreundeten Mönch: „Der glaubt ja noch an Gott…“Lange habe ich in der Folge über diesen Satz nachgedacht, in ihn hineingefühlt und in die Resonanz, die … weiterlesen
Vernunft und Liebe in Zeiten des Krieges
Es geht in diesem Beitrag nicht um Rechthaben. Ich möchte den Blick auf einen Grundwiderspruch richten, in dem ich mich allerdings positioniere. Die Möglichkeit des Irrtums mitbedacht. *** Größer ist kein ethisches Dilemma vorstellbar.Mahnender könnte sich kein Fragezeichen aufbauen, wenn es darum geht, was denn Vernunft in diesen Zeiten sei.Rätselhaft … weiterlesen
Die zweite Mutation
Womit wir Menschen Mutter Erde und uns selber konfrontieren, bewirkt nicht nur Entsetzen und Ratlosigkeit. Niemand, der sich einen offenen und selbstehrlichen Blick bewahrt hat, niemand, der über eine Empathie verfügt, die über ihn hinausweist und niemand, der einfach nur nüchtern eins und eins zusammenzählt, kommt an der Einsicht vorbei: … weiterlesen
Angst und Wandel
„Es gibt keine toten Punkte, die nicht zu Wendepunkten werden können – ohne Sterben keine Auferstehung, ohne Tod kein neues Leben. Das gilt manchmal auch für unser persönliches Leben, dass manches eben vorübergeht, um Neues entstehen zu lassen.“ (Alfred Delp) Das Gegenwärtige konfrontiert mit diffuser Gleichzeitigkeit verschiedenster existentieller Bedrohungslagen. Krieg, … weiterlesen
Enttäuschte Liebe
Erinnert ihr euch?Damals,es war das Ende des sechsten Tages,sprach ich: *** „Es ist angerichtet.Der Planet bereitet.Dem Leben zur freien Verfügung.In grenzenloser Vielfalt. Euch zu entwickeln,euch zu entfalten,euch zu erfreuen,ist er da. Der Himmel den Vögeln,das Wasser den Fischen,das Land den Pflanzen,den Tieren und den Menschen.Dazwischen Falter in der Luftals Farbenspiel.Leuchtende … weiterlesen
Die Unschuld der Stille
Für so manchen Zeitgenossen wirkt sie unheimlich. Da ist kein Futter für die ausgetretenen Wege der Gedankenlabyrinthe, kein Anstößiges, um sich aufzuregen und ins sofortige Urteilen zu gehen. Kein äußerer Reiz lockt, kein unruhiges, gieriges, manchmal frevelhaftes Spiel der Augen; keine ablenkenden Töne. Die Fülle der Stille hat keine Ecken … weiterlesen
Grenzräume
Naturgesetzlich sind sie uns beigegeben. Unablässig werden wir mit ihnen konfrontiert, stoßen wir an sie. Grenzen begegnen uns in der Zeit und im Raum, doch der Begriff, das Verständnis und die entsprechende Beschreibung sind auch in die soziale und psychologische Sphäre eingewandert. Nichts entkommt der Grenze. Was sie mit uns … weiterlesen
Was für ein Zauber…
Die Welt, in der wir leben, ist kalt und nüchtern geworden durch die Weisen, in denen wir auf sie schauen, über sie reden, sie missbrauchen und verbrauchen. Von ihrer Entzauberung sprach der deutsche Soziologe Max Weber bereits vor gut 100 Jahren und dass man im Wahn der Intellektualisierung und Rationalisierung … weiterlesen
Der Zwischenraum
Wenn wir atmen, spüren wir diesen kleinen Moment, weniger als ein Augenblick, die Ahnung nur von einer Leere zwischen dem Ein- und dem Ausatem. Es ist weder das Eine, noch das Andere. Eine kurz aufscheinende Stille. Doch als Inmitten unentbehrlich. Jene Zwischenraum genannte Zeit-, oder Raum-, oder Zeitraumspanne hat etwas … weiterlesen










