Der Weg, die Wahrheit und das Leben Als Weg, Wahrheit und das Leben bezeichnet sich Jesus im Johannes-Evangelium. Er bringt damit das Wesentliche seiner Berufung in eine Formel, die für jeden Menschen, unabhängig von der spirituellen, geistigen Orientierung, einen Maßstab bilden kann. Was lässt sich daraus ableiten? Der Weg liegt … weiterlesen
Die fünf Trinitäten: Eins
Je mehr ein überkommenes Selbstverständnis nach dem anderen ausgehöhlt kollabiert, desto berechtigt dringlicher ist die Sehnsucht nach Gewissheiten von Bestand. Wie unsicher die Welt auch sei und weiter werde – es muss Orientierung geben, die davon unberührt bleibt. Sie sollte dem Menschen in überzeitlichem Sinne sein Grundverständnis halten und es … weiterlesen
Vom Ende einer Erzählung. Und dem Fundament für eine neue Geschichte
Unser Leben ist eine Erzählung, im Großen des Seins und in der konkreten Biographie. In diesen Erzählungen finden wir uns, haben wir unseren Ort – in Bewegung. Die Erzählung stiftet Identität. Wenn wir denken, fühlen, uns sehnen, wenn wir trauern – es ereignet sich im Rahmen der in uns lebenden … weiterlesen
Urform des Gebets
Der menschliche Geist scheint verurteilt zu messen, zu vergleichen, zu bewerten.Auch fragt er gerne nach dem Sinn.Er liebt das Warum.Und noch mehr liebt er die Antwort.Denn sie öffnet neue Frageräume. Immer jedoch setzt das Bemessende und Fragende Existenz voraus.Etwas muss in das Sein getreten, muss da sein, bevor der Geist … weiterlesen
Analoge Räume
Still und mit gesenktem Haupt bewegen sich mehr und mehr, vor allem junge Menschen durch die Straßen. Die Sneaker-Schritte auf realem Asphalt, das Bewusstsein hineingesogen in eine smarte Parallelwelt.Ein Paar in einem Café, die Augen nicht einander zugewandt, sondern jede(r) für sich fokussiert auf das Bildschirmtor zum digitalen Eigentlich.Das Kleinkind, … weiterlesen
Der weinende Prophet. Nachösterliche Gedanken
Stets neu wird die Metapher vom christlichen Abendland hervorgekramt und wie eine Hostie empor gehoben, wenn das kulturelle Selbstverständnis mit sich ringt, weil es seine vorgegeben scheinende Unhinterfragbarkeit doch in Frage gestellt sieht. Die dabei das christliche Fundament am Lautesten beschwören, verleugnen es allerdings zugleich durch Wort und Tat mit … weiterlesen
Handicap und Zeitenwende. Ein besonderer Blick
Ein Gastbeitrag von Hans-Willi Weis Was mich beim bloßen Gedanken an Katastrophe oder Krieg beunruhigt: Wo es von einer Sekunde zur anderen heißt, rette sich, wer kann, sind Behinderte übel dran. Mehr als andere jedenfalls. Angewiesen auf Rücksicht und Hilfe in einem Moment, da gefühlt nur der egoistische Ellbogen die … weiterlesen
Gnade
Sie gehört zu den Begriffen, die aus der Mode kommen oder besser: sich im Wahrnehmungsraum kultureller Selbstverständlichkeiten langsam auflösen. „Gnade vor Recht“ ergehen lassen – das mag sich als Bedeutung noch halten. Sie als Wesensgrund des Seins schlechthin zu verstehen, grenzt an Unverständnis in einer Zeit, der es beigegeben ist, … weiterlesen
Verunsicherung und Halt
Sie hat viele Facetten. Auf ihrem Streifzug durch das Gegenwärtige berührt sie nicht nur einzelne Menschen und Menschengruppen. Institutionen, Staaten und Kulturen sind infiziert. Manchmal scheint es gar, dass die Menschheit als Ganzes von ihr betroffen ist. Verunsicherung liegt wie ein Schleier über den individuellen und kollektiven Bewusstseinsfeldern. Wer sie … weiterlesen
Allmacht und Ohnmacht. Vorläufige Gedanken vor Ostern
Sich selbst zum Bilde schuf der Mensch die Gottheit, nach seiner Vorstellung entwarf er sie… Was Liebe, Zuwendung, Heilung, Bewahrung und Ermöglichung auf der einen und willentlichen Hass, willentliche Vernichtung und willentliches Böses auf der anderen Seite betrifft, lebt die Welt in Spaltung. Sie ist von einem unüberbrückbar scheinenden Riss, … weiterlesen









