Soll er sich auch noch um das Unheil kümmern,das der Mensch angerichtet hat?Die kleinen und die großen Wünsche?Die ständigen Sorgen um dies und das?Soll er die Erde retten,die seine „Kinder“ verwüsten?Die körperlichen Gebrechen lindernund den unendlichen Schmerz nach Deinem Tod?Ist das der Sinn des Gebets? Wie viele mögen aufgestiegen sein … weiterlesen
Treue ist nichts für Feiglinge
Wir verbinden Treue normalerweise mit Beziehungen und einer darauf gerichteten Verlässlichkeit und Exklusivität. Paare erhoffen sich davon eine gewisse Stabilität, das Eindämmen von Eifersucht und eine Basis für Vertrauen.Treue fordern aber auch die alten religiösen Verständnisse ein, wie in den abrahamitischen Religionen das oberste Gebot: “Ich bin der Herr Dein … weiterlesen
Anders
Dem Fremden und Unbegreiflichen in unserer Vorstellung und Empfindung haben wir den Namen „das Andere“ gegeben. Sei es die geistige, transzendente „Anderswelt“, sei es eine sich von der eigenen grundlegend unterscheidende Auffassung, sei es das manchmal irritierende So-Sein eines Menschen, sei es all das, was mir einfach als verschiedenartig und … weiterlesen
Genug
Verlässlich dreht sie sich um die SonneKleinod im grenzenlosen UniversumKugelgestalt mit natürlichen GrenzenFür das Leben hält sie alles bereit Gier bedroht sieGier, die tötetDie zu sich hin raubtWas für alle bestimmt und versprochen ist Der Raubzug selbst zieht eine Blutspur ohne Ende Reicht es nicht, was wir habenIm Großen wie … weiterlesen
Ostern ist ein universaler Prozess
Passion und Ostern fließen in einem gemeinsamen Energiestrom. In historischer Analogie zum Geschehen vor 2000 Jahren werden sie zwar sukzessive und punktuell als Zeitelemente des Kirchenjahres gefeiert; doch im Wesen stellen sie einen zusammenhängenden, ganzheitlichen Ausdruck von Sein dar. Sie bewegen sich im ewigen Prozess – nicht Kreislauf – von … weiterlesen
Es ist ein Kreuz – Säkulare Passionsgedanken
Als das Volk Israel Gefahr lief, sich von seinem heilsbringenden Gott und dessen Gesetz, der Tora, abzuwenden, in dem es sich alten Stierkulten hingab, rief Mose es zur Ordnung. Verschenkt euer Herz nicht an falsche Götter, betet keine goldenen Kälber an, nur weil eure Sinne nach einer sichtbaren Gestalt dürsten. … weiterlesen
Narben der Seele
Menschen sind voller Narben. Manche kann man sehen, sie fühlen und begreifen. Andere liegen tiefer. Sie stammen von Wunden im Herz, in der Seele. Vertrauensbruch, Untreue, Kränkungen und schwere Schicksalsschläge hinterlassen solche von Außen unsichtbaren Narben. Narben verschließen Wunden. Sie schützen Verletztes davor, unangemessen berührt zu werden, halten Blut und … weiterlesen
Gewissenskultur als angewandte Liebe
Wenn kein Rat mehr weiterbringt, die Erinnerung an die großen Tugenden nicht in das unmittelbare Erfordernis des Moments hineinreicht; wenn sich Ratlosigkeit im Denken, Fühlen und Abwägen ausbreitet – dann bleibt als Orientierung und letztendliche Handlungsanweisung das Gewissen. Es findet seinen Platz jedoch nicht nur im Vorfeld des Tuns. Von … weiterlesen
Einfachheit in Perfektion
Gelegentlich kann man selbst in der Wahrnehmungsblase des Fußballs grundlegende Lebensweisheiten entdecken. So analysierte der deutsche Nationaltorwart Marc-André ter Steegen hinsichtlich des Spiels gegen Frankreich, im September des vergangenen Jahres: „Wir wollten eine Struktur haben, die relativ einfach ist. Manchmal ist es mehr, die Einfachheit in Perfektion zu bekommen.“Sich auf … weiterlesen
Was ist los in diesem Land?
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“ schrieb Heinrich Heine 1844. Es ist wohl eine der durch die Zeiten hindurch am meisten zitierten, auf Deutschland bezogenen Gedichtzeilen. Nun wird es vermutlich für die verschiedensten Menschen jeweils Verschiedenes sein, was sie mit Unruhe, Sorge … weiterlesen










