Es steht geschrieben:„Darum sollst du den Herrn deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ (Deuteronomium 6:5; Matthäus 22:35-38) Was soll der Mensch da eigentlich lieben?Und welche Art von Liebe wäre angemessen, bezogen auf das Unvorstellbare? Vorstellbares kann ich lieben und/oder mir Begegnendes. Und … weiterlesen
Täter wie uns
Ein Gastbeitrag von Christoph Roderig, Münster „Nie wieder ist jetzt!“, heißt es auf Plakaten, die bei Demonstrationen gegen das Erstarken von Faschismus, Rassismus, Hass und Hetze gegen Andersdenkende, Andersglaubende und Andersliebende in Deutschland hochgehalten werden. Gerade wurde auch wieder der Opfer gedacht. Am 27. Januar an die Befreiung des … weiterlesen
Die Stunde der Schönheit
Der Januar ist dunkel hier im Nordwesten, oft grau und kalt, nasskalt. In manche Tage muss man sich hineinfinden, ja hineinkämpfen; sie rufen nicht von sich aus danach, das Licht im Dunkel zu suchen und sich den wärmeren, hellen Tagen entgegen zu freuen.Das Land ist kälter geworden, was nicht am … weiterlesen
Schwarzer Kairos
Die Vorstellung, das Bewusstsein, ja die Gewissheit einer qualitativen Zeit, die potentiell in jedem Moment alles enthält, ist faszinierend und existentiell fordernd zugleich. Kairos, diese mythische und heilsgeschichtliche Gestalt, ruft den Menschen zu:Verliere dich nicht in der Vergangenheit, träume dich nicht weg in eine Illusion, die Zukunft heißt. JETZT ist … weiterlesen
Worauf noch vertrauen?
Je mehr im Sturm der Wandlung nicht nur Gewissheiten zerbrechen, sondern auch der materielle Boden angegriffen wird, auf dem Existenzen ruhen, desto stärker der Ruf nach Sicherheit vor den Bedrohungen. In Wasser stehende Dörfer, Städte und Landschaften wie zum Jahreswechsel, ganze Länder, in denen verzehrende Flammen sich ausbreiten, wie im … weiterlesen
Der Weg des WIR (3) – Ankommen im Heimatland
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort begegnen wir uns.(Dschalal Ad-Din Rumi) Vielleicht ist es ja eine große Anmaßung zu glauben, irgendetwas ginge zu Ende. Es verwandelt sich doch bloß in eine andere Substanz, und alte Namen taugen einfach nicht mehr, und die bekannten Schubladen lassen sich nicht … weiterlesen
Der Weg des WIR (2) – Im Sturm der Wandlung
Was auch komme, den anstehenden Prozessen gilt es sich in Würde zu stellen. Dazu gehören der nüchterne und klare Blick auf die sich ausbreitenden Zerstörungen und die damit einhergehenden Bewusstseinsmanipulationen. Vergessen werden sollte jedoch nicht das wertschätzende Gewahrwerden dessen, was noch in unserer Verfügung und Gestaltung liegt. Demokratische Freiheiten, der … weiterlesen
Der Weg des WIR – Ausgangspunkt
Auf meine Fragen hin an Sie, liebe Leserin, lieber Leser…was denn in diesen Zeiten ein Hindurch bedeute, und welche Vorstellungen oder Träume leben bezogen auf das postapokalyptische Land dahinter, oder ob die Zeit der Träume vorbei sei, weil die Bewältigung des Gegenwärtigen uns vollkommen in Anspruch nimmt, ja wir vielleicht … weiterlesen
Das große Verstummen
Es ist der Abend des 6. Dezember 1273, vor genau 750 Jahren. Thomas von Aquin (1225 – 1274) kehrt von der Heiligen Messe zurück. Verändert. Schreibt nicht weiter an seinem großen Werk, diktiert nichts mehr, er schweigt. Von seinem Sekretär und Freund, Reginald von Piperno, gefragt, warum es nicht weitergehe … weiterlesen
Metaperspektive
Liebe Leserin, lieber Leser,herzlichen Dank für die kostbaren Zuschriften, die ich für meine Einladung zum Denken aus der Postapokalypse bislang erhalten habe. Bitte fühlen Sie sich weiter ermutigt. Das WIR werde ich versuchen, bis zur Weihnachtszeit zu erstellen. Vorher ist mir die „Metaperspektive“ wichtig, danach am 6. Dezember ein eigentlich … weiterlesen










