Der Mond ist aufgegangen… oder: Geraubte Unschuld

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Einst stand der Mond für den stillen Begleiter des Menschen. Zuverlässig erschien er des Nachts, verführte zum Träumen, öffnete Sehnsuchtsräume. Sein Licht gab Orientierung, manchmal auch Trost in dunklen Stunden. In Liedern, Gedichten und Geschichten wurde ihm gehuldigt. Und immer schwang etwas Geheimnisvolles mit. Selbst Hunde und Wölfe zog er … weiterlesen

Ethos, Spiritualität und Macht

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Letztendlich resultieren nahezu alle vom Menschen ausgehenden Übergriffe und damit verbundene Gewalthaftigkeit aus unreflektierter Ich-Bezogenheit, Egozentrismus genannt. Er schränkt Perspektive und Wahrnehmung dramatisch ein. Wobei Ich-Haftigkeit und daraus resultierende Perspektiven nicht nur für eine Person, sondern auch für Gruppen, Staaten und Religionen reklamiert werden können. In jedem dieser Fälle geht … weiterlesen

Über die Notwendigkeit des Verstehens

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Das Verstehen als jene fragend-forschende Bewusstseinsregung, jene Unruhe des Geistes, die den menschlichen Geist adelt, ist in Misskredit geraten. Dabei gibt es ohne ein tieferes Verstehen der Wesenheiten, Verhältnisse und Geschehnisse keine Entwicklung.In sich zuspitzenden Krisenzeiten, also gerade dann, wenn Verstehen der Ursachen und Bewegungen die Voraussetzung für das Öffnen … weiterlesen

Planetarische Häutung und Ehrfurcht vor dem Leben

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Einer im Rausch der Gewohnheit torkelnden Menschheit, vertrauend, dass alles so bleibe und möglichst gar noch besser, satter und abwechslungsreicher werde, setzen die gegenwärtigen Widerborstigkeiten des Lebewesens Erde zu. Endzeitszenarien haben Konjunktur. Der allmähliche Untergang wird denk- und damit aussprechbar, befeuert durch die steigende Vernunftfremde, ja Irrationalität unseres Denkens und … weiterlesen

Die fünf Trinitäten: Fünf…

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Der trinitarische Fünfklang findet Vollendung in drei Bewusstseinsstufen, die dem Menschen seinen größtmöglichen Adel geben. In ihnen erfüllt er seine Potentialität, wird er zum Gestalter der ihm gegebenen Zeit und hält die Verbindung zwischen „Himmel“ und „Erde“. Wie bei den anderen Trinitäten auch ist all dieses einfach so gegeben. Jederzeit … weiterlesen

Die fünf Trinitäten: Vier…

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In den trinitarischen Fundamenten öffnen sich geistig-spirituelle Grundorientierungen, die zugleich explizit und implizit auf das überzeitliche Ethos verweisen. Beide fordern lebenspraktische Umsetzung bzw. Verwirklichung ein, damit das große Ideal nicht als bloße Idee verkümmert. Die klassischen Mönchsorden gaben sich dafür eine verbindliche Regel mit den Eckwerten ‚Armut‘, ‚Keuschheit‘ und ‚Gehorsam‘. … weiterlesen

Die fünf Trinitäten: Drei…

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Glaube, Liebe, Hoffnung Dieser Dreiklang geht auf Briefe des Paulus zurück (1. Thess. 1,3). Fast schon ein geflügeltes Wort ist die Aussage im Hohelied der Liebe (1. Korinther 13), dass eben diese drei dem Menschen bleiben, mit der Liebe als größter unter ihnen. GlaubeNicht blind sei er, auch wenn er … weiterlesen

Die fünf Trinitäten: Zwei

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Der Weg, die Wahrheit und das Leben Als Weg, Wahrheit und das Leben bezeichnet sich Jesus im Johannes-Evangelium. Er bringt damit das Wesentliche seiner Berufung in eine Formel, die für jeden Menschen, unabhängig von der spirituellen, geistigen Orientierung, einen Maßstab bilden kann. Was lässt sich daraus ableiten? Der Weg liegt … weiterlesen

Die fünf Trinitäten: Eins

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Je mehr ein überkommenes Selbstverständnis nach dem anderen ausgehöhlt kollabiert, desto berechtigt dringlicher ist die Sehnsucht nach Gewissheiten von Bestand. Wie unsicher die Welt auch sei und weiter werde – es muss Orientierung geben, die davon unberührt bleibt. Sie sollte dem Menschen in überzeitlichem Sinne sein Grundverständnis halten und es … weiterlesen